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Autonomes Fahren macht den Verkehr sicherer
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Automarketing

Immer mehr Deutsche haben Interesse am Autonomen Fahren

Autonomes Fahren macht den Verkehr sicherer
Während die Republik an den Stammtischen über Diesel-Fahrverbote und -Nachrüstungen diskutiert, ist das Autonome Fahren etwas aus dem Blickwinkel verschwunden. Eine aktuelle Studie des Zentrums für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg kommt da gerade zur richtigen Zeit und dürfte in der Branche durchaus für Gesprächsstoff sorgen.
von Michael Reidel Sonntag, 14. Oktober 2018
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So halten nur 38 Prozent der Befragten es für "eher bis sehr wichtig", dass die Hersteller sich beim Autonomen Fahren engagieren. Damit liegt das Zukunftsthema knapp hinter den Mobilitätsdienstleistungen (41 Prozent) und deutlich hinter der Elektromobilität (62 Prozent). Aber, und das findet Professor Udo Klaiber durchaus bemerkenswert, die Akzeptanz für das Autonome Fahren ist gegenüber der Februarbefragung um 10 Prozentpunkte angestiegen. "Die Menschen können sich langsam, aber nachhaltig mit Autonomem Fahren anfreunden", sagt der Wissenschaftler.
„Die Hersteller müssen im Marketing noch mehr unternehmen, um die Kunden von der Technologie zu überzeugen.“
Simon Ottler
Studien-Steckbrief

Name: Trends in der deutschen Automobilindustrie (2018)

Auftraggeber/Marktforschung: DHBW Ravensburg / Zentrum für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) an der DHBW

Ziel: Erforschung von Mobilitätstrends aus Verbrauchersicht / Schwerpunkt Autonomes Fahren

Erhebungsmethode: Onlinebefragung

Grundgesamtheit: Gesamtbevölkerung Deutschland ab 18 Jahre

Stichprobe: 500 beendete Befragungen

Feldzeit: 19. bis 24. September 2018

Auf Werbewirkung-forschung.de: Nein

Doch die Studie zeigt auch, dass das Thema noch keine Herzensangelegenheit der Konsumenten ist. 67 Prozent haben nach wie vor kein Vertrauen in die Technik. Die Angst vor Manipulationen oder Überwachung ist weiter hoch, selbst wenn die Vorteile gesehen werden. "Die Hersteller müssen im Marketing noch mehr unternehmen, um die Kunden von der Technologie zu überzeugen", sagt Professor Simon Ottler, Leiter ZEK.
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Für die beiden Experten sind Werbekampagnen, PR-Beiträge und umfangreiche Content-Plattformen nur ein Teil der Lösung. "Die Kunden müssen die Technologie selbst erfahren und kennenlernen", sagen beide unisono. Etwa auf Teststrecken, wie sie derzeit auch in einer Kooperation zwischen der IWT Wirtschaft und Technik, ein Partner der DHBW, der Stadt Friedrichshafen und ZF entstehen. Oder mittels virtueller Plattformen, auf denen Kunden zumindest den Nutzen spielerisch erleben können. "Die Autobauer müssen die Lust am Ausprobieren wecken", sagt Klaiber. Wenn das gelingt, dürfte sich auch das Ranking der Marken verändern, die nach den Befragten für das Autonome Fahren stehen. Hier steht Tesla mit 40 Prozent ganz oben, gefolgt von BMW und Mercedes mit jeweils rund 25 Prozent. Spannend dabei: Jeder Zehnte verbindet mit dem Thema auch Google. mir




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