Astra Light

Opel kopiert legendären Coke-Light-Spot

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Schmachtende Blicke im Opel-Spot
© Opel
Schmachtende Blicke im Opel-Spot
Die Spot-Serie für Coca-Cola Light, in dem gut aussehende junge Männer ein weibliches Büro-Team zum Schmachten bringen, gehört zu den unbestrittenen Werbe-Klassikern der 1990er. Bereits Ende des vergangenen Jahres hat sich Opel an der Kreation bedient - nun kommt das Commercial nach Deutschland.
Der Plot ist dabei derselbe wie in dem Original-Coke-Spot "Break" aus dem Jahr 1995: Die Protagonistinnen versammeln sich am Fenster, während im Hintergrund "I just want to make love to you" von Etta James einsetzt. Einige Stockwerke tiefer dreht die neue Variante des Opel Astra ein paar Runden - bei Coca-Cola gab es seinerzeit einen Bauarbeiter zu bestaunen, der seine Pause oben ohne verbringt. Neben dem Objekt der Begierde gibt es bei Opel aber noch einen Unterschied: In der Riege der schmachtenden Damen steht auch ein junger Mann.
Die Coke-Hommage macht für Opel inhaltlich durchaus Sinn. Coca-Cola Light, im Original heißt sie Diet Coke, sollte als zucker- und kalorienfreie Cola-Variante gesundheitsbewusste Verbraucher vor allem in der weiblichen Zielgruppe überzeugen. Der neue Opel Astra verbraucht Herstellerangaben zufolge bis zu 21 Prozent weniger CO2 als seine Vorgänger. Auch der Opel-Spot richtet sich also an eine Zilgruppe, die bewusster konsumieren will. Nur, dass es diesmal nicht direkt um die eigene Gesundheit, sondern um die der Umwelt geht.
Der Spot war bereits Ende des vergangenen Jahres in Großbritannien zu sehen. Dort agiert Opel mit der Marke Vauxhall. Deren Marketing Director Patrick Fourniol, der inzwischen den Posten als Director Brand Marketing & Strategy von Tobias Gubitz übernommen hat, erklärte die Kampagne folgendermaßen: "'Diet Coke Break' war damals wahrhaft ikonisch, aber fast zwanzig Jahre später brauchte das 'Objekt der Begierde' unserer Meinung nach ein Update."


Nun läuft der Spot auch hierzulande im TV. Kreiert wurde er von der Opel-Agentur Velocity McCann. Regie führte Peter Carstairs, zuständige Produktionsfirma ist Partizan.
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