Asap Rocky

Mercedes-Benz plant keine weiteren Kampagnen mit US-Rapper

Asap Rocky (l.) bei einem gemeinsamen Auftritt mit Mercedes-Designchef Gordon Wagener bei der SXSW 2019
© Daimler
Asap Rocky (l.) bei einem gemeinsamen Auftritt mit Mercedes-Designchef Gordon Wagener bei der SXSW 2019
Mitte der Woche wurde US-Rapper Asap Rocky in Schweden zu einer Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung verurteilt. Der Gerichtsprozess hatte die diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Schweden belastet und führte dazu, dass sich sogar US-Präsident Donald Trump einschaltete. Auch Mercedes-Benz ist indirekt von der Entscheidung betroffen. Mit Asap Rocky hatte der Autobauer die vielfach ausgezeichnete "Grow-up"-Kampagne umgesetzt, außerdem trat der Musiker bei Veranstaltungen von und mit Mercedes auf.
Eine Sprecherin des Unternehmens erklärt auf Anfrage, dass derzeit weder Kampagnen noch Auftritte bei Veranstaltungen mit Asap Rocky geplant sind. Die Frage, ob die Automarke in Zukunft generell auf eine Zusammenarbeit mit dem Künstler verzichtet, konnte die Sprecherin nicht beantworten. Allerdings betonte sie, dass es mit Asap Rocky - anders als zum Beispiel mit DJ Felix Jaehn oder Tennisprofi Roger Federer - ohnehin keinen Markenbotschafter-Vertrag gibt.


Asap Rocky war 2017 einer der Protagonisten in der erfolgreichen Kampagne "Grow up" für die Kompaktklasse-Modelle von Mercedes-Benz. Mit dem Auftritt war es gelungen, die Modelle von ihrem angestaubten Image zu befreien und jünger zu positionieren. Die Kampagne wurde von der Agentur Antoni Garage entwickelt und gilt als die bislang wichtigste Arbeit der Berliner Kreativen für ihren Großkunden. mam
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