Appinio-Umfrage

E-Sports wird in Deutschland immer bekannter

E-Sports erfreut sich immer größerer Beliebtheit
© ESL
E-Sports erfreut sich immer größerer Beliebtheit
In puncto Vermarktung ist E-Sports zweifelsfrei dabei, sich zu einem Milliardenmarkt zu entwickeln. Und auch was die Bekanntheit angeht, kommt Profi-Gaming immer mehr im Mainstream an. Einer Umfrage des Marktforschers Appinio unter 4000 Deutschen zufolge, kennen 82 Prozent der 16- bis 44-Jährige den digitalen Sport. 23 Prozent der Deutschen verfolgen E-Sports regelmäßig.
Bislang interessieren sich allerdings hauptsächlich Männer für die Disziplin: Von denjenigen, die sich mit E-Sports beschäftigen, sind 73 Prozent Männer und 27 Prozent Frauen. Zudem sind 31 Prozent der E-Sports-Begeisterten zwischen 16 und 17 Jahre alt, dagegen sind nur 18 Prozent zwischen 35 und 44 Jahre alt.


Eine weitere Erkenntnis der Befragung: E-Sports ist vor allem als Live-Event spannend für die Fans. Fast die Hälfte der E-Sports-Begeisterten schaut die Turniere live (48 Prozent), nur 23 Prozent verfolgen sie on demand. Von denjenigen, die den digitalen Sport lieber live verfolgen, nutzen 53 Prozent die Streamingplattform Twitch, 44 Prozent die offiziellen Seiten der Veranstalter und 38 Prozent Youtube.

Zu den beliebtestesten Games der männlichen E-Sports-Fans zählen "Fortnite" (36 Prozent), "FIFA" (30 Prozent) und "Counterstrike" (26 Prozent). Die weiblichen Fans favorisieren FIFA (34 Prozent), "Call of Duty" (30 Prozent) und "League of Legends" (27 Prozent). "Fortnite"-Turniere erfreuen sich bei den 16- bis 17-Jährigen (46 Prozent) großer Beliebtheit, während "FIFA" vor allem die 35- bis 44-Jährigen interessiert (47 Prozent). Zudem geben stolze 91 Prozent aller E-Sports-Fans an, dass sie auch selbst die Videogames spielen, deren Turniere sie verfolgen.


Die deutsche E-Sports-Bundesliga, die in der internationalen Wahrnehmung noch hinterher hinkt, erfreut sich hierzulande dagegen wachsender Beliebtheit: 13 Prozent der deutschen E-Sports-Begeisterten verfolgen diese regelmäßig, 41 Prozent immerhin selten. tt
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