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Social Commerce: Das Shoppingerlebnis von morgen gestalten

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Im Laufe der vergangenen Jahre und besonders seit Pandemiebeginn haben sich Shoppingaktivitäten immer mehr ins Netz verlagert. Doch nicht nur Online-Shops sind dort die „Places to be“ – User erwarten zunehmend, auch über soziale Netzwerke hinsichtlich neuer Produkte inspiriert zu werden und diese nahtlos kaufen zu können. Wer in Sachen Social Commerce intelligente Strategien entwirft, wird zu den Gewinnern dieses Trends zählen.
Online-Shopping boomt. Weltweit haben im Jahr 2020 fast 150 Millionen Menschen erstmals – und in den meisten Fällen nicht zum letzten Mal – digital das Portemonnaie gezückt. Parallel ist die Bewertung von virtuellen Marktplätzen im Durchschnitt um 70 Prozent angestiegen. So hat sich eine Entwicklung Bahn gebrochen, die sich eigentlich erst über die kommenden zehn Jahre vollständig entfalten sollte. Ausgeweitet hat sich ebenso der Anspruch der Konsumenten, rund um die Uhr und über sämtliche Kanäle für spannende Produkte begeistert zu werden – Shopping in jeder Lebenslage, auch ohne konkrete Kaufabsicht.

Soziale Netzwerke sind dabei zur wichtigsten Flaniermeile avanciert, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens GWI belegt: 40 Prozent der globalen Konsumenten entdecken Marken über Social Media, 38 Prozent über Suchanfragen und 35 Prozent über das Fernsehen. Accenture prophezeit, dass Social Commerce bis 2025 ein Volumen von 1,2 Billionen Dollar erreichen wird. „Unternehmen sollten daher Social Communities nicht mehr vorrangig als Selbstdarstellungs-, sondern vielmehr auch als Sales-Kanal wahrnehmen, um vorhandene Potenziale komplett auszuschöpfen“, rät Lisa Dauvermann, Head of Commerce Platforms DACH bei Meta. Wie das konkret gelingen kann? Dazu bietet der am 15. Juni online stattfindende Meta Commerce Day wegweisende Insights. Eine Anmeldung ist kostenlos möglich.

Smart verkaufen im Social-Space
Konkret handelt es sich bei Social Commerce um eine übergreifende Kommunikations-, Marketing- und Vertriebsstrategie, die zum Ziel hat, Produkte mithilfe von Personalisierung, Inspiration und Interaktion über soziale Plattformen verkaufsorientiert zu vermarkten. Idealerweise werden durch das Zusammenspiel mehrerer Disziplinen - etwa Marketing, IT, Beschaffung und Kundensupport - über sämtliche Wahrnehmungs- und Transaktionsebenen hinweg Lösungen mit optimaler User Experience geboren.

Auch die sozialen Netzwerke selbst bieten Tools, mit denen Marketer die User Experience beim Shopping auf ein höheres Level heben können. Ein interessantes Feature sind etwa Produkt-Tags: Werden Anzeigen mit diesen Tags bestückt, erfahren User die Namen und Preise der abgebildeten Produkte, ohne die Plattform verlassen zu müssen. Eine interne Analyse von Meta ergab, dass bei statischen Anzeigen mit Produkt-Tags – im Vergleich zu Anzeigen ohne Tags – die Kosten pro inkrementellem Kauf um durchschnittlich 33 Prozent sinken.

Mittels Collaborative Ads können sich Brands wiederum mit Retailern verknüpfen – und sowohl online als auch offline eine Brücke zum Kauf schlagen, etwa über einen integrierten Link zum jeweiligen Online-Shop oder einen Maps-Hinweis zur lokalen Filiale. Eine gemeinsame Anzeigenkampagne von Milupa und der Drogeriemarktkette dm auf Instagram führte so zu einem zusätzlichen Sales-Anstieg von 8,1 Prozent.

Angesagte Köpfe und erweiterte Realitäten
Über Creator lässt sich ein Produkt auf originelle, persönliche Weise inszenieren. Der Faktor Vertrauen kristallisiert sich hierbei als USP heraus, denn laut eines Research-Reports von Business Insider vertrauen 64 Prozent der deutschen Konsumenten Creatorn „deutlich mehr“ als den Marken selbst, wenn es um Aussagen zu Artikeln geht. Fitness-Anbieter Gymondo reicherte entsprechend seine ursprüngliche Facebook- und Instagram-Werbestrategie mit Influencer-Marketing an – und senkte damit binnen sechs Monaten die Kosten pro gewonnenem Neukunden um satte 28 Prozent.

Nicht alle Zutaten, die Social Commerce zu einem Erfolgsrezept machen, können an dieser Stelle erläutert werden, etwa die Anziehungskraft von Livestream-Shopping, eine der Lebenswelt der Gen Z angepasste Interaktion per Whatsapp oder die Verschmelzung von Offline und Online via Augmented Reality, die sich mittlerweile die Mehrzahl der Online-Shopper wünscht. Also: Nichts ist spannender, als im Social Media Marketing die Zeichen der Zeit jeden Tag neu zu entdecken. Wenn dabei auch noch die Verkäufe gepusht werden, macht es umso mehr Spaß.
Die Zukunft ist jetzt.

Weitere Infos zum Thema Discovery Commerce gibt es hier.
Mit Discovery Commerce weltweit wachsen
Laut eines Berichts von Kaleido Intelligence wird der grenzüberschreitende E-Commerce bis 2025 um 15 Prozent wachsen. Discovery Commerce ist ein zentraler Ansatz, diese Potenziale zu nutzen. Hierbei kommt das Produkt zum User, und nicht der User zum Produkt. Bedürfnisse werden vorweggenommen – überraschende Glücksgefühle entfacht. Grundlage sind einzigartig viele First-Party-Daten, die eine maßgeschneiderte Ausspielung von relevanten Angeboten erlauben. Durch die größere Menge angesprochener User erhöht sich automatisch die Anzahl der perfekten Matches. Werden Ads dann noch lokal angepasst, eine rasche, transparente Lieferung gewährleistet und ein einfacher Umtausch ermöglicht, blüht die Conversion Rate auf. Die britische Schmuckmarke Abbott Lyon etablierte sich etwa mithilfe von Discovery-Commerce-Lösungen von Meta in 44 neuen Ländern – und verfünffachte dabei seinen Umsatz.
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