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Marco Saal
Anzeige. Mobile Ads

Fünf Tipps für erfolgreiche In-App-Werbung

Längst ist der weltweite Markt rund um Apps zu einer Multi-Milliarden-Dollar-Industrie gewachsen. Kein Wunder, die kleinen praktischen Software-Schnipsel fürs Handy sind ein idealer Distributionsweg von Informationen und Diensten aller Art. Mittlerweile – das belegen Studien – verbringen Verbraucher über 25 Prozent ihrer Zeit der Mediennutzung mit Apps. Welche Konsequenzen hat dies für die Werbung?
von HORIZONT Content Studio Mittwoch, 10. Juli 2019
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Mobile Geräte sind in der Regel im Besitz einer einzigen Person und werden nur von dieser genutzt. Die Folge: Apps sind eng mit dem persönlichen Leben und den täglichen Gewohnheiten der Nutzer verbunden. Die In-App-Umgebung bietet Werbungtreibenden ausgefeiltes Daten-Tracking und User-Targeting, das anderen digitalen Werbeformaten überlegen ist. Dies macht sie zum idealen Medium für die Erstellung effektiver Touch Points – vorausgesetzt, Werbungtreibende machen sich folgende Best Practices für In-App-Werbung zu eigen:



Erstens: Wissen, woher die Anzeigen kommen

Die mobile Werbelandschaft ist eine komplexe Umgebung, die Vertrauen und Transparenz zwischen allen Supply- und Demand-Partnern erfordert. Es ist besonders wichtig für Werbungtreibende, die Kontrolle über ihre Creatives zu behalten, die auf das mobile Gerät eines Benutzers geliefert werden.

Der beste Ausgangspunkt ist Kenntnis darüber, woher die gekauften Anzeigen kommen und wer berechtigt ist, dieses Inventar zu verkaufen. Werbungtreibende sollten ihre Supply-Partner sorgfältig auswählen – viele Premium-Publisher arbeiten nur mit einer kleinen Auswahl an Supply-Side-Plattformen (SSP). Die Zusammenarbeit mit SSP, die in direktem Zusammenhang mit hochwertigem Inventar stehen, ist der beste Weg, die Kontrolle über ihre Anzeigen zu behalten und den höchsten Return on Investment zu erzielen.

Zweitens: Das richtige Werbeformat wählen

Die In-App-Umgebung ermöglicht eine nahtlose Integration von Werbeflächen und verwandelt Anzeigen in relevante Ideen, Angebote oder Vorschläge, die die Benutzerfreundlichkeit nicht stören, sondern verbessern. Das Format zählt: Jeder Werbungtreibende sollte bei der Auswahl eines Werbeformats für eine In-App-Kampagne, überlegen, wie Benutzer die Display-Werbung im App-Zeitalter erleben.

Drittens: Mit In-App-Videos das Engagement maximieren

Videos haben sich zu einem der effektivsten Werbeformate für die Verbindung mit mobilen Verbrauchern entwickelt. Mobile Video-Ads bieten ein höheres Nutzer-Engagement und eine höhere Markenbekanntheit als jedes andere mobile Display-Werbeformat. Da die Nachfrage nach mobilen Videos weiter steigt und die eCPM-Werte noch nicht ausgereift sind, zählen In-App-Videos auch zu den kostengünstigsten Quellen für Videoinventar.



Werbungtreibende nutzen idealerweise VPAID (Video Player-Ad Interface Definition), um die Kundenbindung zu maximieren. Dieses Ad-Delivery-Format ermöglicht Werbungtreibenden, interaktive Funktionen direkt in Anzeigen zu programmieren – etwas, was mit VAST (Video Ad Serving Template) nicht möglich ist. Auch die von den einzelnen Werbungtreibenden bevorzugte Lösung für Sichtbarkeits-Tracking kann hierdurch unabhängig implementiert werden – einerlei, ob der jeweilige Measurement Provider in das SDK einer App integriert ist oder nicht.

Eine weitere effektive Methode, um informierte Klicks und qualitativ hochwertige Conversions zu erhalten, ist die Verwendung von Rewarded Video. Da es sich bei diesem Anzeigenformat um ein Opt-in handelt, bei dem sich die Nutzer gegen eine Belohnung für das Ansehen entscheiden, verfügt es über die höchsten Sichtbarkeitsraten aller mobilen Anzeigenformate.

Viertens: Vorteile eines Private Marketplace oder anderer programmatischer Angebote nutzen

Maßgeschneiderte programmatische Angebote sind ein wirksames Mittel, um sicherzustellen, dass In-App-Werbekampagnen ihre Zielgruppe im richtigen Moment auf mobilen Geräten erreichen. Sie bieten nicht nur mehr Transparenz und Kontrolle, sondern sind auch ein effektives Werkzeug zur Optimierung von Kampagnen, Inventar und Preisen.

Der Kauf von Inventar durch programmatische Deals schafft eine direkte Beziehung zwischen Werbungtreibenden und Publishern. Das Resultat: Sie wissen genau, wer ihre Anzeige in welchem Kontext sieht. Bei der direkten Zusammenarbeit mit Supply-Partnern stehen mehrere programmatische Kaufoptionen zur Verfügung. Smaato empfiehlt sowohl private Marketplaces als auch offene Deals.

Fünftens: Menschen in ihrer gewohnten Umgebung ansprechen

Da mobile Geräte äußerst persönliche Geräte sind, ist die Fähigkeit, Nutzerdaten zu verwenden, unglaublich wertvoll, um hochspezifische Zielgruppen zu erreichen und Kampagnenerfolge zu erzielen. Mit einer so breiten Palette von Apps, die für verschiedene Zielgruppen und Zwecke verfügbar sind, ist In-App-Targeting eines der effektivsten kontextabhängigen Targeting-Tools auf dem Markt. In Kombination mit Publikumsdaten können spezifische Zielgruppen genau dort angesprochen werden, wo sie den Großteil ihrer Zeit auf mobilen Geräten verbringen.

Soziale Medien, News und Gaming sind drei der wichtigsten App-Kategorien in Bezug auf die Nutzerdurchdringung. Dies bedeutet, dass sie eine vielfältige Basis von engagierten Nutzern anziehen, die durch zusätzliche In-App-Targeting-Daten wie Geschlecht, Alter und Standort gefiltert werden können, um hocheffektive In-App-Werbekampagnen zu erstellen.



Weitere Informationen über die Nutzung von Verbraucher-Apps, die einzigartigen Vorteile der In-App-Umgebung und darüber, wie Werbungtreibende sie nutzen können, um hocheffektive In-App-Kampagnen zu erstellen, finden sich hier, u.a. in Smaatos In-App Advertising Playbook.

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