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Bescherung in Krisenzeiten: Wie Marketer dennoch von Weihnachten profitieren

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Weihnachten steht vor der Tür. Und dieses Jahr wird alles anders als gewohnt. Denn 2020 ist das Jahr des extremen Wandels und des Umdenkens. Corona und die einhergehenden Sicherheitsmaßnahmen haben es in Kürze geschafft, das Verhalten von Konsumenten zu verändern. Weihnachtsgeschäft ade?
Das muss nicht sein! Auch wenn vieles in diesem Jahr anders wird, können Marketer ihr Kerngeschäft zum Jahresende doch noch retten und ihr Unternehmen erfolgreich durch das letzte Quartal steuern.
 
Mit der Zeit gehen – der sich verändernde Konsument
Die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest wird dieses Jahr auch für Marketer anders sein. Windowshopping existiert dieses Jahr nämlich so gut wie gar nicht, und Konsumenten setzen stärker denn je auf Online-Käufe. Eine Studie mit weltweit 5000 Befragten im Oktober analysierte die Veränderungen im Konsumverhalten von Verbrauchern: Sie zeigt, dass 60 Prozent der Befragten ihre Ausgaben für essenzielle Artikel wie Lebensmittel ausgegeben und den Kauf von Reisen, Kleidung, Spielzeug oder Büchern stark zurückgeschraubt haben – ein großer Einschnitt für Unternehmen.
 
Das sind viele maßgebende Veränderungen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Daher gilt es, sich den Entwicklungen anzupassen und Veränderungen in der Unternehmenskommunikation in Angriff zu nehmen.
 
Weihnachten ohne Geschenke?
Bevor sich Marketer in die Weihnachtsplanung stürzen, sollten sie sich einer Tatsache bewusst sein: Dieses Jahr benötigt eine extra Prise Fingerspitzengefühl, um Konsumenten anzusprechen. Niemand blieb 2020 von Niederschlägen und schlechten Neuigkeiten verschont. Für viele wird dieses Weihnachten bedeuten, dass sie die Feiertage nicht mit ihren Familien verbringen können, und auch, dass die Bescherung nicht so üppig ausfällt wie sonst. Für Unternehmen bedeutet dies in ihrer Kommunikation, dass sie sich bei allen Aktivitäten drei Fragen stellen sollten:
 
Erstens: Bin ich transparent und ehrlich mit meiner Kommunikation und baue ich Vertrauen auf?
Zweitens: Ist meine Kommunikation empathisch? Verstehe ich die Situation meiner Kunden und weiß, was sie antreibt und motiviert?
Drittens: Biete ich den Konsumenten das an, was für sie relevant ist?
 
Was dieses Jahr von Marketern beachtet werden sollte
Für Weihnachten 2020 sollte nicht das primäre Ziel sein, den Konsum anzukurbeln, sondern eine nachhaltige und ehrliche Beziehung mit Verbrauchern aufzubauen. Verbraucher treffen dieses Jahr nämlich nicht so schnell Entscheidungen und benötigen mehr Kommunikation mit einem Unternehmen, bevor sie kaufen. Dazu ist es wichtig, die richtigen Werkzeuge an der Hand zu haben, die zum einen den Verbraucher da erreichen, wo er ist und helfen, auf Veränderungen jederzeit reagieren zu können. So können gute CRM-Systeme, die mit einer Marketing Cloud and mit Automationen arbeiten, oder der direkte Austausch mit einem MarTech-Anbieter zum Erreichen der Ziele helfen.
 
Wo früher ein langfristiger Plan zum Ziel geführt hat, ist heutzutage eine kurzfristige und flexible Planung essenziell. Hierbei ist es wichtig, alle Maßnahmen schnell und individuell anpassen zu können. Und damit man ganz sicher weiß, was Verbraucher sehen und hören wollen, sollte man gerade jetzt Daten offen und transparent sammeln, um auch längerfristig den Verbrauchern maßgeschneiderte Angebote bieten zu können.
 
Auch wenn sich bislang kein Ende der Corona-Pandemie abzeichnet, sollte man als Marketer eines nie vergessen: Auch – oder vor allem – in Krisenzeiten freuen sich Verbraucher über lustige und kreative Werbung, die überrascht. Und mit etwas Fingerspitzengefühl, flexiblen Prozessen, den richtigen Informationen und Werkzeugen kann für ein Unternehmen auch das turbulente Jahr 2020 positiv zu Ende gehen.
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