Channel

Anzeige. CMC Print-Mailing Studie 2021

Wie Online-Werbung die Wirkung von Print-Mailings steigern kann

Print-Mailings erzielen relativ hohe Responsequoten – vor allem bei Bestandskunden. Das unterstreicht die CMC Print-Mailing-Studie nun bereits zum vierten Mal. Besonderes Augenmerk legt die diesjährige Studie auf das Zusammenspiel von Werbebriefen und E-Mail-Werbung. Die teilnehmenden Online-Shops – sie hatten bislang keine oder wenig Print-Mailings eingesetzt – zeigen sich von den Resultaten positiv überrascht.
von Raoul Fischer, StoryWorks Dienstag, 07. September 2021
Alle Artikel
X
Sind sie das neue Dream-Team im Marketing? Jedenfalls zeigt die aktuelle CMC Print-Mailing-Studie , die gerade erschienen ist, dass E-Mail-Werbung der Wirkung von Print-Mailings noch einmal einen richtigen Push geben kann. Dafür reicht der Blick auf eine einzige Grafik: Schickt man Empfängern eines Print-Mailings nach vierzehn Tagen noch einmal eine E-Mail mit einem Reminder zu, erhöht das die Conversion Rate (CVR) schlagartig fast auf das Doppelte. Zumindest kurzfristig.

Bereits zum vierten Mal erscheint die CMC Print-Mailing-Studie dieses Jahr, die die Wirkung von Print-Mailings in der Bestandskundenaktivierung von Online-Shops untersucht. 36 E-Commerce-Anbieter haben sich beteiligt, darunter Shops wie Ankerkraut, Bitterliebe, Fotopuzzle und parfumdreams. Knapp eine Million Print-Mailings haben sie zu Beginn der Feldzeit vom 22. Oktober 2020 bis zum 28. Februar 2021 verschickt und damit insgesamt über 67 000 Bestellungen erzielt.


6,8 Prozent durchschnittliche CVR insgesamt
Die Studie wird vom Collaborative Marketing Club – CMC in Kooperation mit der Deutschen Post durchgeführt. Sie liefert wichtige Kennzahlen und vertiefende Informationen zum jeweiligen Schwerpunktthema im Bereich der Werbewirkung von postalischen Werbesendungen. Mit einer durchschnittlichen CVR von 6,8 Prozent übertrifft das Ergebnis noch einmal das von 2020 (plus 4,9 Prozent). Auch die Steigerung des durchschnittlichen Warenkorb-Umsatzes (plus  22 Prozent) und der Return on Advertising Spend (1190 Prozent) fielen höher aus. Das hängt sicher auch mit dem gestiegenen Anteil von E-Commerce während der Corona-Pandemie zusammen.
„Print-Mailing wirkt im E-Commerce: Print-Mailings für Bestandskunden vonOnline-Shops überzeugen mit durchschnittlichen 6,8 Prozent CVR “
CMC Print-Mailing-Studie 2021

Es hat aber auch mit dem besonderen Set-up der Studie in diesem Jahr zu tun. Denn neben der aus den Vorjahren bekannten RFM-Analyse bestand ein weiterer Schwerpunkt in der Untersuchung des Zusammenspiels von Print-Mailings und E-Mail-Werbung. Dafür gab es drei Test-Gruppen: Gruppe A bildeten Kunden ohne E-Mail-Newsletter-Abonnement des jeweiligen Online-Shops. Gruppe B bildeten solche mit einem Newsletter-Abonnement, die aber ausschließlich das Print-Mailing erhielten, und Gruppe C waren Kunden mit Newsletter-Abonnement, die zwischen dem Versand und dem Empfang des Print-Mailings einen E-Mail-Preminder erhielten und zwei bis vier Wochen nach dem Versand des Print-Mailings einen E-Mail-Reminder.


Begleitende E-Mails steigern CVR und Warenkorb-Umsatz
Die Untersuchung liefert folgende Ergebnisse: Plus 15 Prozent Conversion Rate (CVR) erzielten diejenigen Teilnehmer der Studie, die ihren Empfänger*innen vor und nach dem Empfang des Print-Mailings zusätzlich E-Mail-Werbung zuschickten. Dabei zeigte sich, dass der Preminder mit plus 11 Prozent CVR eine deutlich schwächere Performance hatte als der Reminder mit einem Plus von 101 Prozent. Auch die Warenkorbumsätze wurden durch Preminder und Reminder gesteigert. In der Gruppe, die vor und nach dem Print-Mailing jeweils eine E-Mail erhielt, fiel der Warenkorb um 2 Prozent höher aus.

Und noch ein weiteres Ergebnis förderte die Aufteilung in drei Testgruppen zutage. Bei der Gruppe von Print-Mailing-Empfängern mit einem Newsletter-Abonnement der jeweiligen Marke fiel die CVR um 21 Prozent höher aus als bei denen ohne Newsletter-Abonnement. Auch der Warenkorb war höher: Plus 17 Prozent gaben diejenigen mit einem Newsletter-Abonnement aus.

Es handelt sich also offensichtlich um eine qualitativ höherwertige Kundengruppe. „Die bessere Performance bei Newsletter-Abonnenten gibt einen Hinweis darauf, dass es sich lohnt, Kunden im Vorfeld genauer zu analysieren und zum Beispiel mit einer RFM-Analyse aufzuteilen“, erklärt Christian Hain, Gründer und Geschäftsführer von Collaborative Marketing Club – CMC. Die Studie habe auch gezeigt, dass Newsletter-Abonnenten durchweg in den höherwertigen Kundengruppen verortet seien.


Fazit: Die Kombination von Print-Mailings und E-Mail-Werbung wirkt
Zusammenfassend lässt sich zu diesem Aspekt der CMC Print-Mailing-Studie 2021 mit dem Thema Bestandskundenaktivierung sagen: Werbemittel wie Print-Mailings oder E-Mail-Werbung wirken an verschiedenen Stellen der Customer Journey und können sich gegenseitig verstärken. Es lohnt sich also, sie aufeinander abzustimmen. „Das spricht auch für den Einsatz von Marketing-Automation-Systemen, die in der Lage sind, beide Kanäle kombiniert und aufeinander abgestimmt auszusteuern“, empfiehlt Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing bei der Deutschen Post.

Mehr Informationen zur CMC Print-Mailing-Studie 2021 finden Sie hier


    stats