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Eines von insgesamt acht Motiven der Kampagne #allefüralle
Fischer-Appelt
#allefüralle / #WirBleibenZuhause

Diese Kampagnen sollen die Deutschen im Kampf gegen Corona zusammenschweißen

Eines von insgesamt acht Motiven der Kampagne #allefüralle
Mit unterschiedlichsten Kampagnen versuchen immer mehr Unternehmen, Agenturen und Initiativen, die deutsche Bevölkerung auf die Bekämpfung des Coronavirus einzuschwören und damit die weitere Verbreitung der Infektionskrankheit einzudämmen. Nachdem das Bundesministerium für Gesundheit bereits vor wenigen Tagen mit seiner Aktion #WirBleibenZuhause für Aufmerkamkeit gesorgt hatte, gehen nun auch die Initiative „Deutschland gegen Corona“ und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) mit eigenen Kampagnen an den Start.
von Marco Saal Sonntag, 22. März 2020
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„Deutschland gegen Corona“, eine Initiative der Kommunikationsagentur Fischer-Appelt, appelliert unter dem Motto #allefüralle an den Anstand der Bürgerinnen und Bürger - und ruft diese dazu auf,  den wegen der Ansteckungsgefahr notwendigen Sicherheitsabstand im öffentlichen Raum einzuhalten. Hintergrund der Aktion ist offenbar auch der Umstand, dass die Appelle der Behörden, zuhause zu bleiben und den sozialen Kontakt weitestgehend einzuschränken, zumindest anfangs noch nicht überall Gehör fanden.


Daher rufe die Initiative „Deutschland gegen Corona“ mit dem Hashtag #allefüralle dazu auf, während dieses gesellschaftlichen Ausnahmezustandes "an einem Strang zu ziehen und die wichtigste Regel dieser Tage in den Köpfen aller zu verankern: Zeigt Anstand – haltet Abstand!", teilen die Initiatoren mit. 

#allefüralle: Die Kampagnenmotive


Die Kampagne, an der namhafte Unternehmen wie Deutsche Bank, Kühne, Unilever, DAK-Gesundheit, Das Futterhaus und WallDecaux sowie Medien (ada, Der Spiegel, Facebook, FAZ, Gruner + Jahr, Handelsblatt, WirtschaftsWoche und ZDF) mitwirken (interessierte Unternehmen, Medien, Politiker und Prominente können sich über Deutschland-gegen-corona.org oder über allefueralle@fischerappelt.de melden), will eine ganze Reihe von Maßnahmen ergreifen, um die Deutschen für das Thema zu sensibilisieren. So sollen mit tatkräftiger Unterstützung des Außenwerbers WallDecaux deutschlandweit Werbemotive auf digitalen OoH-Screens platziert werden, die an den empfohlenen Abstand von zwei Metern erinnern, zur gegenseitigen Verantwortungsübernahme aufrufen und Mut machen, die Herausforderung gemeinschaftlich zu überstehen.


Zudem werden die Motive in den Print- und Onlinemedien der Partner geschaltet. Nicht zuletzt geben die Initiatoren auf der Website Deutschland-gegen-corona.org und auf Social-Media-Kanälen zahlreiche Tipps und Inspirationen.

Sogar im TV wird geworben. Der von Philipp und Keuntje entwickelte Spot „Für dich, für mich, für alle“, der einerseits das Leben in sozialer Distanz beschreibt, andererseits aber auch kleine Gesten der Fürsorge feiert, wird ab dem 23. März im ZDF ausgestrahlt. 

Die Kampagne des BDZV

Die Anzeige des BDZV
© BDZV
Die Anzeige des BDZV
Auch der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) legt sich im Kampf gegen das Coronavirus ins Zeug und hat die Zeitungen in Deutschland und deren Leserinnen und Leser zu einer gemeinsamen Anzeigen-/Fensterplakataktion aufgerufen. Was das Motto angeht, lehnt sich die Aktion etwas an der #WirBleibenZuhause-Kampagne des Gesundheitsministeriums an. "Wir bleiben zuhause. Und wir danken allen, die den Laden am Laufen halten", steht auf dem Anzeigenmotiv, mit dem die Verlage in den kommenden Tagen ihre Leserinnen und Leser mit einer ganzseitigen oder doppelseitigen Anzeige ansprechen sollen.

Der BDZV hofft freilich, dass die Leser die Anzeigen idealerweise gut sichtbar an einem Fenster anbringen, um die Botschaft zu verbreiten. Zudem spekuliert der Verband, dass sich die Fensterplakataktion auch über soziale Medien verbreitet. "In dieser schwierigen Zeit wollen wir gemeinsam mit unseren Zeitungen und ihren Leserinnen und Lesern Flagge zeigen. Das Corona-Virus fordert uns alle heraus. Wir wollen etwas tun für Gemeinsinn und solidarisches Handeln. Und wir wollen denen danke sagen, die im Angesicht der enormen Herausforderungen durch das Virus und seine Folgen für die Gemeinschaft arbeiten", sagt BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff.
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