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AlxeiBexi in seinem Video "Die Doppelmoral der Youtuber"
AlexiBexi / Youtube
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Warum dieser Youtuber seiner Branche Doppelmoral vorwirft

AlxeiBexi in seinem Video "Die Doppelmoral der Youtuber"
Alexander "AlexiBexi" Böhm gehört zu Deutschlands bekanntesten Tech-Youtubern. In seinem jüngsten Video geht es aber nicht um Smartphones, Drohnen und Co - sondern um eine Abrechnung mit anderen Influencern. HORIZONT Online hat sich mit AlexiBexi darüber unterhalten, warum er vielen Creatorn Doppelmoral vorwirft.
von Ingo Rentz Montag, 17. Juni 2019
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Normalerweise ist ein Video auf Böhms Youtube-Kanal, der über 1,3 Millionen Follower zählt, zehn Minunten lang, maximal fünfzehn. Darin testet der 30-Jährige neue Gadgets, erklärt Begriffe aus der Tech-Welt oder produziert unter dem Hashtag #SchinaSchrott Verrisse von Billig-Produkten aus Fernost.

Kennern des Kanals wird deswegen sofort aufgefallen sein, dass vergangene Woche etwas anders war. Das Video mit dem Titel "Die Doppelmoral der Youtuber" hat eine Länge von annähernd 30 Minuten. Wer sich das Video ansieht, dem begegnen auch andere Themen als die, denen sich Böhm sonst widmet. Es geht darin um eine Branche, die immer mehr ihr grünes Gewissen entdeckt, aber trotzdem im Auftrag von Smartphone-Herstellern und anderen Firmen um die Welt jettet.

Das Video ist eine Kombination aus von Böhm vorgetragenen Fakten und Interviews mit Tech-Journalisten wie dem Spiegel-Online-Redakteur Matthias Kremp. Nicht nur vom Thema, auch von der Machart her erinnert das Video an Rezo und sein CDU-Zerstörungs-Video. Zufall? Ein Gespräch über fliegen, gesellschaftliches Engagement und Bullshit-Content.

"Viele Youtuber werden hoffentlich merken, dass sie auch einige Dinge tun, die jetzt nicht unbedingt nachhaltig sind."

Alex, in deinem Video "Die Doppelmoral der Youtuber" hältst du deiner Branche den Spiegel vor. Wie kam es dazu? Gemerkt, dass ich dazu etwas sagen will, habe ich bereits sehr früh, etwa vor einem halben Jahr. Den endgültigen Anstoß bekam ich vor einem Monat, als ein Tech-Influencer auf Twitter wortreich erklärt hat, warum er jetzt unbedingt nach London muss, um einen Auftrag anzunehmen.

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