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Sixt nimmt Annegret Kramp-Karrenbauer aufs Korn

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Sixt macht sich den angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer zunutze
© Sixt / Facebook
Sixt macht sich den angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer zunutze
Festwochen für Sixt: Nach dem Bachelor bei RTL, dem vorläufigen Finale furioso im Brexit-Chaos folgt mit dem angekündigten Rücktritt von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer der nächste Anlass, den man in Pullach genüsslich zur Eigenwerbung nutzen kann. Auf dem gestern Abend erschienenen Motiv setzt die Autovermietung das Führungsbeben bei den Christdemokraten mit dem eigenen Carsharing-Dienst in Verbindung.
Zentraler Insight: "Man muss ja nicht gleich gehen". Stattdessen könne man mit Sixt Share "einfach überall einsteigen und losfahren", heißt es auf dem von Jung von Matt kreierten Motiv, das in sozialen Netzwerken erschienen ist. Mit Sixt Share (Claim: "Carsharing in geil") bietet das Unternehmen deutschlandweit Fahrzeuge verschiedener Klassen für längere oder auch kurze Fahrten zur Miete an.



Kramp-Karrenbauer hatte ihren Rückzug vom Amt der CDU-Vorsitzenden - und damit auch von der Kanzlerkandidatur für das Jahr 2021 - am 10. Februar bekannt gegeben. Grund ist die umstrittene Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen mit Stimmen der AfD. Die 57-Jährige galt in ihrer Partei allerdings schon zuvor als umstritten.

Sixt kann es egal sein. Politische Krisen sind für das Unternehmen stets willkommene Anlässe, um eines seiner berüchtigten Social-Media-Motive abzusetzen. Die Wahl Kemmerichs sparte Sixt allerdings aus - möglicherweise weil das Thema zu ernst war, um damit Eigenwerbung zu betreiben. Fritz Kola war da weniger zimperlich. ire
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