Sprachlern-App Wieso Babbel einen kontaktfreudigen Außerirdischen auf die Erde schickt

Dienstag, 10. April 2018
Mit aller Kraft versucht das Alien, mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren
Mit aller Kraft versucht das Alien, mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren
© Babbel
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Wieden + Kennedy Außerirdische Sophy Woltman


Die Sprachlern-App Babbel ist für ihre kurzweiligen und humorvollen Kampagnen bekannt. Auch der neueste internationale Auftritt dürfte wieder für einige Lacher in der Werbepause sorgen. Darin inszeniert die verantwortliche Agentur Wieden + Kennedy, wie man sich in einem fremden Land fühlt, dessen Sprache man nicht spricht: Wie ein Außerirdischer.
In einem früheren Spot zeigten Babbel und W+K, warum sich Menschen eine Gratis-Luxusyacht oder 5.000 geschenkte Dollar entgehen ließen: Sie haben die Sprache nicht verstanden, in der ihnen das eigentlich unwiderstehliche Angebot gemacht wurde. Wie es im Innenleben der Protagonisten ausgesehen haben muss, das inszeniert Babbel nun anschaulich in seiner neuen Kampagne. Dafür holt die Sprachlern-App das Alien Alexi auf die Erde, das aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse einfach keinen Anschluss findet. Doch natürlich findet der Außerirdische nach unzähligen Versuchen doch noch einen Weg, sich nicht mehr wie ein Außenseiter zu fühlen...
"Wir wollten für diese Kampagne ein Motiv finden, mit dem sich alle Lernenden identifizieren können. Das war keine leichte Aufgabe, aber es ist uns gelungen", sagt Sylvain Lierre, Brand Director von Babbel. "Durch den außerirdischen Protagonisten bringen wir das universelle Gefühl der Ausgeschlossenheit, das jeder, unabhängig von Herkunftsland oder Hintergrund, schon einmal erlebt hat, auf den Punkt."

"Wenn du die Sprache nicht kennst, fühlst du dich wie ein Außenseiter", ist die Message von Babbel
"Wenn du die Sprache nicht kennst, fühlst du dich wie ein Außenseiter", ist die Message von Babbel (© Babbel)
Die Agenturkollegin Sophy Woltman, Account Director bei Wieden + Kennedy London, ergänzt: "Babbel ist eine Firma, die hohen Wert auf Diversität legt. Daher sollte auch diese Kampagne auf einem universellen Gefühl basieren, das alle Menschen vereint. Welchen besseren Weg gibt es, das Gefühl der Isolation auszudrücken, als durch einen Besucher aus einer anderen Welt, der es schließlich meistert, mit Babbel eine Sprache zu lernen und Freunde zu finden."

Die Kampagne ist im April gestartet und soll die Babbel-App als Produkt positionieren, das Menschen tatsächlich zum Sprechen einer neuen Sprache befähigt. Der Auftritt wird in England, Frankreich, Deutschland, Brasilien, Mexiko, Argentinien, Schweden, Australien, Portugal, Italien und der Schweiz über TV, Display und Social Media ausgespielt. Entstanden sind ein Zweiminüter (Director's Cut) sowie zwei 30-Sekünder. Bei der Kampagne hat Babbel wie bereits 2016 und 2017 mit Wieden + Kennedy London zusammengearbeitet.

Bei Wieden + Kennedy arbeiteten die Creative Director Hollie Walker und Kit Dayaram, Executive Directors Tony Davidson und Iain Tait sowie die Creatives Adam Newby, Will Wells und Tom Hall am Projekt. Zudem gehören Sophy Woltman (Account Director), Sam Hunton (Account Manager), Andy Wright (Planning Director), Rachel Hamburger (Planner) und Richard Adkins (TV Producer) zum Team. Die Produktion übernahm O Positive. Regie führte David Shanebre
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