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Erster Smartwatch-Spot zeigt, wie Apple mit seiner Uhr punkten will

Mit der Smart Watch haben die Träger den Fitnesschoach am Handgelenk
Foto: Apple
Mit der Smart Watch haben die Träger den Fitnesschoach am Handgelenk
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Die Smartwatch von Apple spaltet die Experten: Die Reaktionen reichen von Begeisterung bis hin zu Enttäuschung über das vergleichsweise konventionelle Design. Hatte man Apple zum Höhepunkt der iWatch-Spekulationen noch ein Design mit einem komplett gebogenen Glas-Touchscreen und Sprachsteuerung zugetraut, gibt sich das Endprodukt westentlich konservativer. Doch jetzt zeigt der erste Film von TBWA/ Media Arts Lab, wo die neue Uhr aus der Masse herausstechen will.
Der knapp vierminütige Online-Film, in dem Fitness-Direktor Jay Blahnik die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten erklärt, ist noch kein Teil der klassischen Einführungkampagne der Produktinnovation. Doch in den Funktionen, die Blahnik beispielhaft vorführt, zeigt sich, dass Apple mit der Uhr vor allem das digitale Fitness-Coaching neu definieren wird. Viele der von Apple entwickelten Apps suchen neue Ansätze, um die Gesundheitsziele der Uhrenträger intuitiv verständlich auf dem kleinen Bildschirm der Uhr zu inszenieren. Statt beispielsweise den Nutzern eine Zahlenstatisitk ihrer verbrannten Kalorien auszuweisen, sehen  diese auf ihrer Uhr einen Kreis, der sich immer weiter schließt, je näher sie dem empfohlenen Tageswert kommen.

Apple Watch
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Von revolutionär bis klobig

Am Dienstagabend präsentierte Apple sein erstes Wearable. Seitdem beherrscht die Apple Watch die Schlagzeilen. Wird es der Kultmarke wie einst im Handy- und im Tabletmarkt gelingen, eine neue Produktkategorie massentauglich zu machen? Hat die Apple Watch das Zeug zum Bestseller? HORIZONT hat sechs führende Design- und Brandingexperten um ihr Urteil gebeten. Zwei gaben die bestmögliche Note - 5 von 5 Sternen.

Mit dieser fokussierten Strategie sucht Apple nicht so sehr die direkte Konkurrenz mit Herstellern wie Samsung, LG oder Motorola, sondern macht die Hersteller von Fitnessarmbändern wie Fitbit oder Jawbone zur eigentlichen Konkurrenz. Was wie eine unnötige Selbstbeschränkung aussieht, könnte sich langfristig als die einzig richtige Strategie erweisen. Denn während sich bei den Smartwatches die Verkaufszahlen derzeit in homöophatischen Dosen halten, sind die Fitnessarmbänder längst im Massenmarkt angekommen und ihre Nutzung von den Konsumenten verstanden worden. Die aktuellen Marktführer halten sich allerdings anders als Apple in der Markenwerbung sehr zurück und fallen auch nicht unbedingt durch innovatives Design auf. Für den Herausforderer aus Cupertino die idealen Voraussetzungen, um seine Stärken auszuspielen.

Gleichzeitig lässt sich auf diese Weise eine Fanbasis aufbauen, die über die Fitness-Apps den Umgang mit der Apple Smartwatch als persönlichstes aller Endgeräte verinnerlicht. Diese Fans ließen sich dann anschließend viel leichter für weitere Anwendungsoptionen wie die Bezahlfunktion oder Kommunikationsanwendungen mobilisieren. cam

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