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Eines von zwei Parship-Models am Super-Bowl-Abend
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Super Bowl

Wieso Parship die Gemüter erhitzte - und sich trotzdem darüber freuen kann

Eines von zwei Parship-Models am Super-Bowl-Abend
In der Nacht von Sonntag auf Montag übertrug Pro Sieben erstmals den Super Bowl, einen besonders spektakulären noch dazu. Die Gemüter bewegten aber nicht nur die Ereignisse auf dem Feld - sondern vor allem ein einzelner Werbekunde. Die Partnervermittlung Parship schaltete insgesamt 38 (!) Mal seine eigens für das Event kreierten Spots mit Football-Bezug und zog so den Hass mancher Zuschauer auf sich. Für die Marke hat sich das Werbe-Feuerwerk dennoch gelohnt.
von Fabian Müller Mittwoch, 07. Februar 2018
In jedem Werbeblock, der das mehrstündige Super-Bowl-Programm bei Pro Sieben unterbrach, war Parship zweimal vertreten - bei den 19 Werbepausen also insgesamt 38 Mal. CMO Herbert Murschenhofer wollte bei der vierten Super-Bowl-Präsenz in Folge so "für ein wenig Abwechslung" sorgen. Dafür kreierte die Partnervermittlung inhouse insgesamt sieben siebensekündige Spots, die durch entsprechendes Football-Vokabular ("Out of Bounds", "Offense", "Free Agent" und natürlich "Touchdown") direkten Bezug zum Programm hatten.

Im Netz sorgte das schier endlose (und teilweise dorch arg konstruierte) Football-Feuerwerk allerdings für Unmut. Manche Zuschauer nahmen die Parship-Parade mit Galgenhumor, andere gingen via Twitter und Co auf die Barrikaden - dazu muss man wissen, dass Pro Sieben und seiner Sportmarke Ran NFL die Zuschauerbeteiligung über die sozialen Netwerke extrem wichtig ist. CMO Murschenhofer kann den Missmut sogar verstehen: "38 Platzierungen sind natürlich sehr massiv, von daher ist es nachvollziehbar, dass das einigen zu viel wurde."
Im Nachhinein zeigt sich aber, dass Parship mit der Werbepräsenz nicht nur für viel Aufmerksamkeit sorgte - und das für einen Brutto-Invest von lediglich 244.000 Euro -, sondern auch direkte Erfolge verbuchen kann: "Funktioniert hat es, denn wir konnten die Parship-Anmeldungen in der Nacht von Sonntag auf Montag um ein Vielfaches steigern", sagt der Marketingchef. Und fügt hinzu: "Für nächstes Jahr haben wir ja schon einige - teils sehr gute - Vorschläge aus den sozialen Medien erhalten, mal sehen, ob wir etwas davon umsetzen." fam

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