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Fritz Kola ruft die "fritzösische Revolution aus"

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Fritz Kola zeigt zum 1. Mai Haltung
© Fritz Kulturgüter
Fritz Kola zeigt zum 1. Mai Haltung
Auch, wenn die tatsächliche Zusammenkunft erst vier Tage später stattfand: Ohne die Einberufung der Generalstände zum 1. Mai 1789 wäre es womöglich nicht zur Französischen Revolution gekommen. Seine heutige internationale Bedeutung bekommt der Tag aber vor allem durch die weltweiten Demonstrationen für Solidarität, Toleranz und Gleichberechtigung. Fritz Kola schmeißt nun beides zusammen in einen Topf und startet zum 1. Mai 2018 eine Haltungskampagne.
"Wir möchten die Menschen ermutigen, den Mund aufzumachen und ihre Meinung frei zu äußern. Stillschweigend gesellschaftliche Probleme hinzunehmen wird uns nicht weiterbringen – wir sind für offenen, ehrlichen und dabei aber immer friedlichen Meinungsaustausch über Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung und Ausbeutung", sagt Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer der Fritz Kulturgüter GmbH.


Deswegen ruft das Unternehmen die "fritzösische Revolution" aus. Insgesamt hat Rocket & Wink, seit Beginn des Jahres Leadagentur von Fritz Kola, acht Motive entworfen. Besonders ins Auge fällt dabei das Plakatmotiv, das sich an Eugène Delacroix's Ikone "Die Freiheit führt das Volk" anlehnt. Darauf ist die Nationalfigur der Französischen Revolution Marianne zu sehen, wie sie mit entblößten Brüsten die Revolutionären zum Sturm auf die Paläste der Herrschenden antreibt.
Fritz Kola zeigt zum 1. Mai Haltung
© Fritz Kulturgüter
Fritz Kola zeigt zum 1. Mai Haltung
Auf der Version von Fritz Kola sind Markenbotschaften wie "Nieder mit dem Kaffeetalismus" oder das Fritz-Kola-Motto #willkommenimwach zu lesen. Vor allem aber haben die Kreativen die Waffen entfernt, die auf dem Original zu sehen sind - ein Statement für friedlichen Protest. Dennoch war das Bild laut Fritz Kola einigen Medien zu heiß. Der Grund: Die nackte Frauenbrust. Deswegen wurde eine Version mit einem Zensurbalken entworfen, auf dem "1830 war freizügiger" zu lesen ist. Begleitet wird die Kampagne durch diverse on- und offline-Aktionen. Außerdem macht Fritz Kola in diesem Zusammenhang auf die Beteiligung an der Initiative "Pfand gehört daneben", die auf soziale Missstände aufmerksam macht und das Leben von Menschen am Existenzminimum erleichtern möchte. ire
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