Reactions werden beliebter

Was das für Facebook-Seiten bedeutet – und was nicht

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Facebook-Nutzer weltweit haben nun weitere Reaktionsmöglichkeiten
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Facebook-Nutzer weltweit haben nun weitere Reaktionsmöglichkeiten
Die Facebook-Reactions werden allem Anschein nach stärker genutzt. Was das für Marken im Social Web bedeutet und was nicht, zeigt jetzt eine Untersuchung vom Dienstleister Social Bakers, der 70.000 Facebook-Seiten untersuchte. Ergebnis: Vor allem die Fans von Love-Brands nutzen Reactions.
Liebe, Spaß, Trauer, Erstaunen, Wut – diese Reaktionen hat Facebook vor wenigen Monaten zusätzlich zum Like eingeführt. Die Nutzer hatten lange eine Möglichkeit gefordert, um fernab vom reinen „Gefällt mir“ ihre Emotionen zeigen zu können. Dennoch sind die Facebook-Reactions bislang nur langsam gestartet. Der Like überwiegt noch immer, wenn es darum geht, mit Emotionen zu antworten.


Facebook-Reactions: Auf Nutella-Inhalte reagiert jeder vierte Nutzer mit einem Herz
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Facebook-Reactions: Auf Nutella-Inhalte reagiert jeder vierte Nutzer mit einem Herz
Social Bakers sorgt jetzt jedoch für Neuigkeiten, nachdem sie 70.000 Facebook-Seiten untersuchten. Neben regionalen Unterschieden zur Nutzung der Reactions wird vor allem deutlich, dass sogenannte „Love-Brands“ häufiger mit ihnen konfrontiert sind. Besonders Nutella sticht bei der Untersuchung heraus. Die Facebook-Inhalte werden zu 23,44 Prozent geherzt.

Generell kam der Report zu dem Ergebnis, dass auf emotionale und unterhaltsame Inhalte häufiger mit den Reactions geantwortet wird. Wer hingegen nüchterne und informative Inhalte setzt, der verzeichnet nur ein „Gefällt mir“. Dass dies jedoch nicht völlig egal ist, lässt sich erahnen. Ein Herz transportiert einen positiveren Eindruck als ein bloßer Like. Und eine positivere Stimmung lässt die Marke attraktiver erscheinen. 

Facebook-Reactions haben bislang kein Einfluss auf das Newsfeed-Ranking

Einfluss auf das Ranking im Facebook-Newsfeed dürften die Reactions bislang jedoch nicht haben. Facebook selber gab das zum Start bekannt. Wichtig ist, dass generell Interaktionen verzeichnet werden. Dennoch hat das soziale Netzwerk offen gelassen, ob sich daran nicht in Zukunft etwas ändern kann. Die persönliche Reaktion auf einen Inhalt könnte langfristig einen Einfluss darauf haben, was Facebook den Fans anzeigt. Die gesamte Reactions-Auswertung von Social Bakers könnt ihr hier  einsehen. 


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n 
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