Pokémon Go

Wie der Entwickler der Hype-App Geld verdienen will

Nintendo bietet Pokémon GO nun auch in Deutschland an
Nintendo
Nintendo bietet Pokémon GO nun auch in Deutschland an
Themenseiten zu diesem Artikel:
Seit dieser Woche bringt Pokémon Go die sozialen Netzwerke zu Glühen, nun wollen die Entwickler mit dem Augmented-Reality-Game auch Geld verdienen: John Hanke, der mit seiner Firma Niantic Labs für die Entwicklung von Pokémon Go verantwortlich zeichnet, denkt über Sponsored Locations nach, mit denen Händler die Gamer in ihre Läden locken können.
Bislang verdient Niantic an In-App-Käufen, wenn die Nutzer die für das Spiel benötigten virtuellen Items kaufen. Doch neue Möglichkeiten zur Monetariserung drängen sich derzeit geradezu auf: Der Mega-Hype, den Pokémon Go in den vergangenen Tagen entfacht hat, hat natürlich auch Händler und Markenartikler aufhorchen lassen. Viele von ihnen denken derzeit darüber nach, wie sie das Game zu ihrem Vorteil nutzen können.

Eine Möglichkeit ist, einen Laden in eine Kampfarena oder einen Platz zum Auffüllen der Ausrüstung (Pokéstop) zu machen. Das würde den Nutzern einen Anreiz geben, ein stationäres Geschäft zu besuchen. Hier käme wieder Niantic ins Spiel: Händler könnten Geld dafür bezahlen, damit ihr Laden als Arena oder Pokéstop im Spiel auftaucht. Die Möglichkeit, eine solche Spnsored Location zu belegen, soll es bald geben, kündigte Hanke gegenüber der "New York Times" an. Seine Firma, die bei der Entwicklung von Pokémon Go von The Pokémon Company, Nintendo und Google finanziell unterstützt wurde, hat bereits Erfahrungen mit Sponsored Locations gemacht: Im ersten Niantic-Spiel Ingress gab es eine solche Option ebenfalls. Das Spiel wurde seinerzeit gut 15 Millionen Mal heruntergeladen - die Download-Zahlen von Pokémon Go lägen bereits "ein gutes Stück darüber", so Hanke gegenüber der "NYT". ire

stats