Origineller Spec-Spot

Dieses moderne Märchen der HFF München macht eine Prinzessin zum Mann

Mit einer Flasche Bier kann der Spot-Protagonist das Herz der Prinzessin erobern
HFF München
Mit einer Flasche Bier kann der Spot-Protagonist das Herz der Prinzessin erobern
Neben der Filmhochschule in Ludwigsburg liefern auch die Studierenden von der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München immer mehr Filme ab, die es mit den Profi-Spots aufnehmen können. In diese Riege reiht sich auch der Spec-Spot "The Moose Tale" für das kanadische Bier Moosehead Lager ein, in dem die Filmstudenten ein modernes Märchen mit Anlehnung an Klassiker wie Rapunzel und den Froschkönig erzählen.
Der Spec-Spot beginnt so wie jedes gute Märchen: Mit den Worten "Es war einmal". In diesem Film war es einmal ein junger Mann namens Steve, der nachts in einer fremden Stadt auf der Suche nach einem Trinkkumpanen ist. Doch leider scheinen sich alle Einwohner bereits zur Ruhe gelegt zu haben. Der Protagonist will sich mit seinem Bier, das er einem schlafenden Kellner in der Kneipe weggeschnappt hat, schon wieder auf den Heimweg begeben, als er plötzlich eine hübsche Prinzessin in einem Turm entdeckt.

Kurzerhand ändern sich die Pläne des Mannes, er lässt seine Bierflasche stehen, pflückt schnell ein paar Blumen und dringt allen Widrigkeiten zum Trotz ins Schloss ein, um zu der Prinzessin zu gelangen. Als er endlich vor ihr steht, kassiert Steve jedoch einen Dämpfer und fliegt aus dem Schloss. Dank einer sehr originellen Pointe gibt es für ihn schließlich doch noch ein Happy End...



Die Idee für das moderne Märchen stammt vom Team rund um Regisseur Nils Keller und entstand in einer Brainstorming-Runde. "Generell wollte ich schon lange einen Spot mit Bier, möglichst flottem Storytelling und einem Haufen unerwarteter Twists erzählen. Das hat mit diesem Denkanstoß auf der Stelle toll zusammengepasst", ergänzt der Student seine Intention. Der Film soll vor allem auf das Problem der Stubenhocker aufmerksam machen - das so alt sei wie das Märchenschloss im Spec-Spot.


Für "The Moose Tale" zeichnen Regisseur Nils Keller, Kameramann Georg Nikolaus und die Produzenten HFF München, Max Traub und Leon Hellmann verantwortlich. Der Produktionsassistent war Frederik Schemel, die Setaufnahmeleitung übernahm Max Richert. Für die Postproduktion waren Jan Keller und Miranda Siegmann (Schnitt), David Reichelt und Florian Klimpke (Musik) sowie Alexander Degner, Shayan Sharegh-Boroujani (VFX) und Philipp Hutter (Sounddesign) zuständig. Auch Jana Brüning (Set Runner), Fabian Carl (Fahrer) und Alexander Mitzler (Kameraassistenz) gehören zum Team. Die Oberbeleuchtung übernahmen Lukas Nicolaus und Basti Huber, die Beleuchter waren Robin Paralkar, Lisa Völter, Thomas Spitschka, Nikolai Huber, Dario Manns und Lilian Czolbe. Für den Ton zeichnet Jonas Egert verantwortlich, für das Szenenbild Alexander Timoschenko. Die Kostüme stammen von Farina Schroepfer, in der Maske arbeitete Lorraine Christmann. bre
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