Neue Markenkampagne von Jung von Matt

Wieso bei der EnBW Energie nun persönlich wird

Die EnBW-Kampagne hat Jung von Matt entwickelt
© EnBW
Die EnBW-Kampagne hat Jung von Matt entwickelt
Bunt, poppig, vielleicht auch ein bisschen schräg. Die neue Markenkampagne von EnBW kommt für einen Energieriesen ungewohnt daher. Aber das passt zu der Branche, in der sich vieles verändert und Energie jetzt persönlich wird.
Wenn heute in Karlsruhe die Hauptversammlung der EnBW stattfindet, dürfte die Stimmung unter den Aktionären gut sein. Milliardengewinn, Umsatz von 22 Milliarden Euro, die Energiewende geschafft. Jetzt will der Karlsruher Konzern auch seine Markenwahrnehmung ändern. Waren in den vergangenen zwei Jahren vor allem die Mitarbeiter im Fokus der Kommunikation gestanden, die die Energiewende anpacken, will die EnBW jetzt als Möglichmacher für Menschen wahrgenommen werden. Unter dem Leitbild "Energie wird persönlich" stellt daher die neue Markenkampagne den persönlichen Nutzen der Energiezukunft in den Fokus. Mit amüsanten Geschichten, ungewohnten Bildern und der ein oder anderen schrägen Geschichte.


Dass EnBW bereit ist, hier neue Wege zu gehen, hat das Unternehmen zuletzt vor einem halben Jahr mit der schrägen Vögel-Kampagne gezeigt. Jetzt aber geht es aber nicht nur darum aufzufallen,  sondern die Marke neu aufzuladen und den persönlichen Bezug zum Kunden herzustellen. "Der Wandel unseres Unternehmens wird jetzt für Kunden greifbar. Es ist ein logischer Schritt für die Kommunikation der Marke, diesen Wandel emotional und persönlich zu begleiten", sagt Uwe Fritz, Leiter Unternehmensmarke bei der EnBW.

Entwickelt hat den Auftritt Jung von Matt/Neckar. Und die Kreativen haben ganz bewusst die auffällige Kampagnensprache gewählt. "Energie ist im Grunde überall und relativ austauschbar. Mit der neuen Kampagne schaffen wir auch die Wahrnehmungswende der EnBW", sagt Achim Jäger, Geschäftsführer bei Jung von Matt/Neckar. Produziert hat das Ganze Markenfilm Berlin. Regie führt Jack Driscoll. mir
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