NRW-Wahlkampf

SPD blamiert sich mit Rechtschreibfehler in Werbeanzeige

Die SPD verwechselt in einer Werbeanzeige seid und seit und sorgt für Spott im Netz
© Mülheimer Woche
Die SPD verwechselt in einer Werbeanzeige seid und seit und sorgt für Spott im Netz
Rechtschreibfehler auf Wahlwerbe-Motiven sind nie gut - besonders peinlich wird es aber, wenn es auf dem Motiv um Bildungsthemen geht. Genau das ist jetzt der SPD in Nordrhein-Westfalen passiert. Dort baute die Partei eine klassische seit/seid-Verwechslung in eine Werbeanzeige ein - und sorgte damit für viel Spott im Netz.
"7.200 Lehrer mehr seid 2010!": Dieser grammatikalische Fehler in der SPD-Werbeanzeige wird vielen Lehrern Kopfzerbrechen bereiten, versuchen sie doch tagtäglich (vergeblich), Schülern den korrekten Einsatz von seit oder seid zu erklären. Dass offenbar auch einige Mitglieder der SPD in Nordrhein-Westfalen Schwierigkeiten mit seit und seid haben, zeigte sich am vergangenen Wochenende in der "Mülheimer Woche". Wer die Zeitung aufschlug und einen Blick auf die NRW-Wahlkampfanzeige der SPD warf, sah den Fauxpas mit eigenen Augen.


In der Anzeige stellt die Partei eigentlich ihre Erfolge in der Bildungspolitik dar - diese treten aber durch den seit/seid-Fehler in den Hintergrund. Nun schlägt die Anzeige hohe Wellen, wird in den sozialen Netzwerken wie verrück geteilt und sorgt für Häme und Spott.

Der Verantwortliche des Grammatik-Fehlers ist bereits gefunden. Der Mülheimer SPD-Stadtverordnete Daniel Mühlenfeld räumt auf Twitter den Fauxpas ein und reagiert auf die Kritik der User, insbesondere von der Opposition der Jungen Union. bre

So reagieren andere Twitter-User auf den Rechtschreibfehler:







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