Lokführerstreik

Sixt und die charmante Liebeserklärung an die GDL

Sixt reagiert auf den Lokführerstreik mit einem frechen Motiv
Bild: Sixt
Sixt reagiert auf den Lokführerstreik mit einem frechen Motiv
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Auf allzuviel Gegenliebe stößt die Lokführergewerkschaft mit ihrem Streik derzeit nicht. Doch einer findet's toll: Der Autovermieter Sixt.
Der Taifstreit der Lokführer mit der Deutschen Bahn eskaliert: Am Freitagmorgen hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigt, das ganze Wochenende bundesweit die Arbeit niederlegen zu wollen. Die Folge: Bis Montagfrüh um 4 Uhr rollen Züge gar nicht oder nur eingeschränkt, die Deutsche Bahn wittert einen Amoklauf der GDL - und Bahnfahrer sind empört. Unter dem Hashtag #fuckyougdl machen die Kunden ihrer Wut über den Streik ordentlich Luft.

Wochenendreisende müssen sich nun nach Alternativen umschauen. Wo sie das tun, wurde am Freitag deutlich spürbar: Die Webseiten von einigen Fernbusunternehmen waren teilweise nicht erreichbar. Auch auf Mitfahrzentralen dürfte sich ein Run entwickeln - und auf Autovermietungen.

Sixt reibt sich jedenfalls schonmal die Hände und greift den Lokführerstreik - wie schon vor einigen Tagen - in einem frechen Anzeigenmotiv auf: "HDGDL, GDL" ist auf dem auf Facebook veröffentlichten Motiv zu lesen - darüber prangt ein dickes rotes Herz. Über 1000 Likes und mehr als 500 Teilvorgänge sind die Belohnung bislang - und wohl auch die eine oder andere zusätzliche Buchung. ire

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