Laureus World Sports Awards 2016

Novak Djokovic und Serena Williams sind die Sportler des Jahres

Novak Djokovic freut sich über einen Laureus Sports Award
© GES/Markus Gilliar
Novak Djokovic freut sich über einen Laureus Sports Award
Die beiden Tennisstars Novak Djoković und Serena Williams wurden gestern in Berlin bei den Laureus World Sports Awards als  Sportler des Jahres ausgezeichnet. Für die emotionalen Momente sorgten Niki Lauda und Jordi Cruyff.
Erhält Laureus Award für sein Lebenswerk: Niki Lauda
© GES/Markus Gillia
Erhält Laureus Award für sein Lebenswerk: Niki Lauda
Es sind diese magischen Momente, die nur der Sport bescheren kann. Wenn sich etwa ein ganzer Saal erhebt und minutenlang applaudiert, um Niki Lauda für sein Engagement und seine sportlichen Leistungen zu ehren. Die Formel-1-Legende erhielt für ihr Lebenswerk einen Laureus Award. Oder als Jordi Cruyff die Auszeichnung für seinen vor wenigen Wochen verstorbenen Vater Johan Cruyff aus den Händen von Ruud Gullit empfängt.

Laureus World Sports Awards 2016: Die besten Bilder


Und während seiner Dankesrede sichtlich mit seinen Tränen und seiner Rührung zu kämpfen hat. Es sind große Augenblick, die niemanden kalt lassen, in denen so etwas wie Gänsehaut-Atmosphäre bei den Verleihung der 17. Laureus World Sports Awards herrscht.

Erstmals hat die Laureus Academy am gestrigen Abend die begeehrten Preise in Berlin vergeben. Es ist eine kurzweilige, knapp zweistündige Gala, durch die Bill Murray und Sky-Sports-Moderatorin Kate Abdo führen und die von Sky live übertragen wird. Vor allem zwei Dinge sind dabei neben den ausgezeichneten Sportlern bemerkenswert. Zum einen werden einige soziale Projekte, welche die Laureus Stiftung fördert, in kurzen Einspielern vorgestellt. Mit Marcel ist sogar ein Projektteilnehmer unter den Gästen. Er hat durch Fußball wieder Halt im Leben gefunden und sitzt am gestrigen Abend am Tisch von Weltklassefußballer Luis Figo. Der Neid manchen Gastes war ihm da sicher.



Zum anderen war es auffällig, wie sehr sich Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen als Förderer von Laureus zurückhielten. Während der Preisverleihung im Festsaal der Berliner Messer sind beide nur im Abspann präsent und am Roten Teppich auf der Logowand - dort aber gemeinsam mit der Allianz -, keiner der anwesenden Topmanager geht auf die Bühne. Eine PR- und Marketingübernahme findet nicht statt. Nichts soll von den erfolgreichen Sportlern und den sozialen Projekten der Laureus-Stiftung ablenken.


Diese Strategie hat den Vorteil, dass CEO Dieter Zetsche einfach mal einen Abend in entspannter Atmosphäre genießen kann, ebenso wie die übrigen Vorstände des Autobauers. Denn dann war da noch eine dritte Erkenntnis: Zu Smoking, Abendkleid und Anzug passen Sneakers ganz gut. Einige der Gäste hatten die Social-Media-Kampagne #SportsforGood aufgegriffen und trugen zur festlichen Abendkleidung sportliche Treter (Agentur: Brands and Emotions). Was beim Tanzen bis in die frühen Morgenstunden dann durchaus von Vorteil war. mir

Die Sieger im Einzelnen

Sportler des Jahres: Novak Djoković. Der Tennisstar erhielt zum zweiten Mal in Folge und zum insgesamt dritten Mal die begeehrte Auszeichnung (Serbien, Tennis)
Sportlerin des Jahres: Serena Williams (USA, Tennis)
Mannschaft des Jahres: All Blacks (Neuseeland, Rugby)
Behindertensportler des Jahres: Daniel Dias (Brasilien, Schwimmen)
Actionsportler des Jahres: Jan Frodeno (Deutschland, Triathlon)
Durchbruch des Jahres: Jordan Spieth (USA, Golf)
Comeback des Jahres: Dan Carter (Neuseeland, Rugby)

Zudem vergab die Academy drei weitere Preise:
Laureus Liftetime Achievement Award: Niki Lauda
Sport for Good Award: Moving The Goalposts
Laureus Spirit of Sport Award: Johan Cruyff
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