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Die Pinkel-Anzeige funktioniert nicht als Gutschein

Das ist die Anzeige, auf die Leserinnen des "Amelia"-Magazins urinieren sollen
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Das ist die Anzeige, auf die Leserinnen des "Amelia"-Magazins urinieren sollen
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Mit der Magazin-Anzeige, die gleichzeitig als Schwangerschaftstest funktioniert, hat Ikea in dieser Woche ordentlich Aufmerksamkeit eingefahren. Allerdings muss keine Nutzerin wirklich ein vollgepinkeltes Stück Papier zu Ikea bringen, um den versprochenen Rabatt zu erhalten.
Diesen Schluss legte die Funktionsweise der Anzeige zunächst nahe. Darauf ist ein Babybett von Ikea für den Preis von 995 schwedische Kronen (und nicht wie ursprünglich berichtet Euro; d. Red.) zu sehen. Kommt das Motiv mit dem Urin einer schwangeren Frau in Berührung, wird unter dem Normalpreis ein Discount-Preis von 495 Kronen sichtbar, gekennzeichnet als Ikea Family Tarif. Tatsächlich ist dieser ausgefallene Schwangerschaftstest nur ein netter Gag. Den Rabatt gibt es grundsätzlich für alle Mitglieder des Ikea Family-Programms, wie Magnus Jakobsson, Kreativchef bei der für die Anzeige zuständigen Agentur Åkestam Holst, gegenüber Adweek erklärt. "Man muss keine uringetränkte Anzeige bei Ikea vorlegen, um den Nachlass zu erhalten." Vielmehr sei die Werbung eine Ermutigung, dem Ikea-Family-Club beizutreten.

Sollte die Kampagne, die auf Schweden beschränkt ist, auf diese Weise verfangen, wäre der Nutzern für Ikea enorm. Zwar ist die Anmeldung bei Ikea Family kostenlos, allerdings müssen die Kunden Daten wie Name, Adresse und E-Mail-Adresse angeben. Diese Daten lassen sich dann für gezielte CRM-Maßnahmen nutzen. ire


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