HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Man lästert ja gerne über sie, aber heute Morgen hat man dann doch Mitgefühl mit den Fans des FC Bayern München. Kopf hoch, kommende Saison gibt's den nächsten Versuch. Nicht so lange warten muss man auf unsere Top-News am Morgen.
Durch die geplante E-Privacy-Verordnung könnte der deutschen Digital-Werbemarkt einen Umsatzeinbruch in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro erleiden. Das befürchtet der Online-Vermarkterkreis im BVDW in einer Studie, über die das Handelsblatt berichtet. Das entspräche einem Umsatzrisiko von mehr als 30 Prozent im digitalen Werbegeschäft. Einstieg ins Dating-Geschäft, eine neue Möglichkeit für Nutzer, Daten über sich zu entfernen und neue Videochats: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei der hauseigenen Entwicklerkonferenz F8 einige Neuerungen präsentiert. Und auch der jüngste Datenskandal spielte in San Jose eine Rolle. 13,8 Milliarden Dollar Quartalsgewinn nach gut 11 Milliarden im Vorjahresquartal: Die guten iPhone-Verkaufszahlen haben bei Apple erneut die Kassen klingeln lassen. Das teure iPhone X war dabei das bestverkaufte Gerät. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren: Apple schüttet über einen Aktienrückkauf weitere 100 Milliarden Dollar an die Anleger aus. Influencer Marketing ist derzeit bei vielen Markenartiklern das große Ding. Doch sind die Pamela Reifs und Olesjas dieser Welt wirklich der letzte Rettungsanker, um junge Zielgruppen zu erreichen? In der Videokolumne #VolkerFragt äußern sich Experten zum Thema. Er ist der Mann, der Persil, Pattex, Schauma und Co fit für die Zukunft machen soll: Henkels Digitalchef Rahmyn Kress. Knapp ein Jahr nach seinem Antritt zieht der ehemalige Accenture-Manager im HORIZONT Podcast ein erstes Fazit und erklärt, wie bis 2020 rund 4 Milliarden Euro über digitale Kanäle erwirtschaftet werden sollen. Und warum Henkels Firmenkultur einen Vergleich mit Google nicht scheuen muss. Nachdem Whatsapp von Facebook gekauft wurde, versprachen die Gründer, dass der populäre Chatdienst werbefrei bleiben werde. Zudem wollten sie die Daten getrennt halten und setzten auf Verschlüsselung. Doch jetzt ist auch der zweite Gründer weg - angeblich im Streit. Die Neugestaltung der Foto-App Snapchat, die das schwächelnde Wachstum wieder ankurbeln sollte, hat versagt. In den vergangenen drei Monaten kamen nur vier Millionen täglich aktive Nutzer hinzu. Analysten hatten eher mit sieben Millionen gerechnet. Die Snap-Aktie fiel im nachbörslichen Handel am Dienstag um mehr als 14 Prozent auf gut zwölf Dollar. WPP hat die volle Kontrolle über die asiatischen Agenturen Dentsu Y&R und Wunderman Dentsu zurück: Die weltgrößte Werbeholding hat das entsprechende Joint Venture mit Dentsu aufgelöst. Die Regelung betrifft nur die Märkte außerhalb des Dentsu-Heimatmarktes Japan. Nur die Agentur Dentsu Sudler & Hennessey gehört künftig auch in Japan zu WPP.


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