Glyphosat Affäre

So ziehen Lemonaid und Honey CSU-Minister Schmidt durch den Kakao

Bundesagrarminister Christian Schmidt kriegt sein Fett weg
© Lemonaid
Bundesagrarminister Christian Schmidt kriegt sein Fett weg
Im politischen Berlin war es wohl der Skandal der Woche: Mit seinem unabgestimmten Glyphosat-Votum hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt Bundeskanzlerin Angela Merkel und vor allem natürlich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks düpiert. Doch auch im Netz brodelt es. Dass der CSU-Minister eigenmächtig für die Verlängerung des umstrittenen Pestizids Glyphosat gestimmt hat, stößt nicht nur bei Verbrauchern auf Unverständnis. Mit Lemonaide meldet sich jetzt auch eine Marke zu Wort - und watscht den Landwirtschaftsminister kräftig ab.
Die aktuelle Lemonaid-Anzeige muss sich für Christian Schmidt wie eine schallende Ohrfeige anfühlen: "Es gibt hilfreichere Flaschen als unseren Agrarminister", steht auf dem frechen Motiv, das die Hamburger Content-Campaigning-Agentur Honey für die Fairtrade-Limonade entwickelt hat.


Bundesagrarminister Christian Schmidt kriegt sein Fett weg
© Lemonaid
Bundesagrarminister Christian Schmidt kriegt sein Fett weg
Aufgelöst wird die Aussage dann im Kleingedruckten. Hier steht, dass die Hamburger Bio-Limonadenmarke nur Zutaten aus fairem Handel verwendet und sich obendrein auch noch für einen guten Zweck einsetzt. Denn von jeder verkauften Flasche spendet Lemonaid 5 Cent an soziale Projekte in den Anbauregionen, klärt das Unternehmen auf.

Das Anzeigenmotiv hat Lemonaid auf seinem Facebook-Kanal verbreitet. Zudem wird es in Tageszeitungen wie der "Hamburger Morgenpost" und weiteren regionalen Titeln geschaltet. Mediaplanung und Einkauf erledigt Lemonaid inhouse. 


Honey wurde Anfang 2016 von Kolle Rebbe und Territory als Spezialagentur für Content Campaigning gegründet. Für Lemonaid ist die Agentur seit März 2017 tätig. mas
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