Glow

Caritas macht auf Wohnungsnot in Deutschland aufmerksam

Dies ist eines der Plakatmotive der neuen Caritas-Jahreskampagne
© Caritas
Dies ist eines der Plakatmotive der neuen Caritas-Jahreskampagne
Vor allem in Großstädten ist Wohnraum Mangelware und insbesondere für Personen mit niedrigem Einkommen wird es zunehmend schwer, eine Bleibe zu finden. Die Mieten gehen scheinbar grenzenlos in die Höhe, deutschlandweit sind die Preise von 2012 bis 2016 um insgesamt 16 Prozent gestiegen. Nun greift die Non-Profit-Organisation Caritas die Problematik in ihrer Jahreskampagne 2018 auf. Für die Kreation zeichnet Stammbetreuer Glow verantwortlich.
Die Multi-Channel-Kampagne besteht aus Megapostern, Anzeigen, Bannern, einem Spot und einer Kampagnenwebsite. Der Slogan: "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" wird auf jedem Motiv um den Zusatz ergänzt, dass in Deutschland eine Million Wohnungen fehlen.
Sowohl auf den Plakaten als auch im Kampagnenspot werden Menschen inszeniert, die sich in einem Badezimmer, Wohnzimmer oder Studentenzimmer befinden. Doch die Räume haben keine vier Wände, denn sie sind kein Teil einer Wohnung, sondern wurden auf der Straße aufgebaut.


Glow Communication sicherte sich den Caritas-Etat Anfang 2015 in einem Pitch. "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" ist die dritte Jahreskampagne, die die Berliner Agentur für die Non-Profit-Organisation vorlegt. Beim Deutschen Caritasverband e.V. zeichnen Claudia Beck (Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Teresa Wieland (Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Kerstin Stoll und Martin Herceg (Online Redakteure) verantwortlich.

In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. In Berlin haben sich die Mieten seit 2006 fast verdoppelt.
© Caritas
In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. In Berlin haben sich die Mieten seit 2006 fast verdoppelt.
Auf Agentur- und Produktionsseite arbeiteten Glow-CD Johannes Krempl, AD Franziska Knöpfel, Texter Danny Süßengut und die Berater Sebastian Wilke und Juliane Koch am Projekt. Das Webdesign entwickelte Tom Wegner, die Produktion übernahmen Darius Ramazani Photography und Jule Roschlau. Regie führte Ma Raab. bre
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