Einstweilige Verfügung

Red Bull mahnt Ahoj-Brause ab / Start der TV-Kampagne

Friedrich Liechtenstein ist das TV-Testimonial für die Limonade von Ahoj-Brause
© Antoni Jellyhouse
Friedrich Liechtenstein ist das TV-Testimonial für die Limonade von Ahoj-Brause
Die Provokation hat offenbar Wirkung gezeigt: Der Energydrink-Riese Red Bull reagiert auf die Einführungskampagne für die Limonade von Ahoj-Brause und mahnt die Werbung der Katjes-Tochter ab. Dem Süßwarenhersteller und seiner Agentur Antoni Jellyhouse wurde via einstweiliger Verfügung untersagt, die Aussage "Verleiht keine Flügel, wozu auch?" weiter zu verwenden.
Ahoj-Brause hatte vor einigen Wochen damit begonnen, unter anderem auf Plakaten in Großstädten wie Berlin, München und Frankfurt für seine Limonade zu werben und dabei auch die Attacke gegen Red Bull geritten. Zum Start des TV-Flights Anfang dieser Woche (Produktion: Nylon Film) passen die Verantwortlichen den Auftritt an die veränderte Situation an. Statt eines zunächst geplanten TV-Spots mit Testimonial Friedrich Liechtenstein, in dem erneut der "Flügel-Satz" auftauchen sollte, kommt jetzt der Spot "Mutter" mit dem Berliner Künstler zum Einsatz. Zudem wird noch ein zweiter Spot geschaltet, der aber von vorherein keinen Bezug zu Red Bull hatte.



"Wenn ich Ahoj-Brause sage, muss ich lächeln und es kitzelt auf meiner Zungenspitze. Ich konnte nicht nein sagen", begründet die frühere Edeka-Werbefigur Liechtenstein ("Supergeil") das Engagement für die Süßwarenmarke. Der TV-Auftritt mit dem 1956 geborenen Künstler ergänzt die bestehende Plakat- und Social-Media-Kampagne.  Die für die Werbung verantwortliche Agentur Antoni Jellyhouse wurde extra für Katjes gegründet. An der Spitze der Berliner Firma stehen Beratungschef Jörg Schultheis und Kreativchef Martin Pross. mam
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