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Advent, Advent, ein Lieferfahrer brennt

Burger King brennt jetzt offiziell für seinen Lieferservice
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Burger King brennt jetzt offiziell für seinen Lieferservice
Passend zum 1. Advent lässt Burger King die Lichter leuchten. Allerdings brennen in der von Grabarz & Partner kreierten Kampagne keine Kerzen, sondern die Fahrer von Burger Kings Lieferservice. Der Online-Film "Flame-Grilled Delivery" soll demonstrieren, dass die Fastfood-Kette für ihren 2015 eingeführten Service Feuer und Flamme ist.

Der kreative Ansatz hinter dem Online-Video ist so einfach wie kreativ. In einer nächtlichen Großstadt sind die Lieferfahrer des Burgerbraters unterwegs und erfüllen entspannt ihre Pflicht, obwohl sie in Flammen stehen (Produktion: Rabbicorn Films). Das Feuer steht dabei gleichzeitig für die Leidenschaft der Mitarbeiter wie auch für den Marken-USP – die Zubereitung der Burger auf offener Flamme. Gleichzeitig passt der Online-Auftritt formell auch zur "Oh Flammentraum"-Promotion, die bereits seit dem 28. November in allen teilnehmenden Restaurants läuft.


Da die Kampagne zu einer höheren App-Nutzung motivieren soll, wird "Flame-Grilled Delivery" ausschließlich digital ausgespielt (Mediaplanung: Vizeum). Der Film ist in drei verschiedenen Längen auf Facebook, als Pre-Roll auf YouTube sowie weiteren Owned-Media-Kanälen zu sehen. Doch der Auftritt soll keine Einzelarbeit bleiben. Burger King sieht im Lieferservice ein langfristiges Thema der Markenkommunikation. "Damit das Feuer nicht erlischt, wird es weitere Kampagnen geben, die das Thema konsequent weiterführen," heißt es dazu in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Dass Burger King in eine eigene Kampagne für seinen Lieferservice investiert, ist aufschlussreich. Denn eigentlich galt der Aufbau einer Lieferoption bei den großen Fastfood-Ketten lange Zeit nur als Notlösung, um auf die wachsende Konkurrenz von Liefer-Apps wie Lieferando, Foodora und Deliveroo zu reagieren. Burger King ging bei dem Thema als erste große Kette in Vorleistung, dieses Jahr zog McDonald’s nach und präsentierte seinen Lieferservice McDelivery, der 2018 eine eigene große Markenkampagne erhalten soll.


Offensichtlich ist bei den großen Anbietern die einstige Notlösung zum neuen Wachstumsmarkt geadelt worden. Ein Markt, auf dem sich Burger King angesichts seines deutlich dünneren Restaurants-Netzes allerdings höhere Wachstumseffekte erwarten dürfte. cam

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