Brand Safety

Diese Branchen tauchen am häufigsten in fragwürdigen Umfeldern auf

Brand Safety bleibt ein Problem von Onlinewerbung
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Brand Safety bleibt ein Problem von Onlinewerbung
Brand Safety ist und bleibt ein Dauerthema für Werbungtreibende im Internet. Dabei gibt es je nach Branche aber große Unterschiede: Vor allem Werbung für Finanzprodukte erscheint relativ häufig in fragwürdigen Umfeldern. Das geht aus einer Studie des Medienforschungsunternehmens Gemius hervor. 
Dass Werbung für erotische Inhalte häufig im Umfeldern erscheint, die als problematisch eingestuft werden, überrascht nicht: Werbung für erotische Inhalte macht 38 Prozent aller Ad Impressions in kritischen Umfeldern aus. Für Finanzdienstleister und Versicherungen hingegen dürfte es problematisch sein, dass rund ein Drittel aller Ad Impressions (34 Prozent) in fragwürdigen Umfeldern aus der Finanzbranche kommt.
Anteil der Branchen an allem Ad Impressions in kritischen Umfeldern
© Gemius
Anteil der Branchen an allem Ad Impressions in kritischen Umfeldern
Andere Branchen sind nicht annähernd so stark von dem Problem betroffen: Der Anteil der Freizeitindustrie an den Ad Impressions in kritischen Umfeldern liegt zum Beispiel lediglich bei knapp 7 Prozent, dahinter folgt die Pharmabranche mit 6 Prozent und der Handel mit rund 5 Prozent. 

Insgesamt werden fast 6 Prozent aller Video- und Display-Anzeigen der Finanzindustrie in kritischen Umfeldern ausgespielt. Bei Arzneimittelwerbung liegt der Anteil bei rund 6 Prozent, bei Werbung für Getränke und Alkohol bei rund etwa 5 Prozent. Relativ gut im Griff haben das Problem Nahrungsmittelhersteller (4 Prozent) und Hersteller von Körperpflege- und Hygieneprodukten (2 Prozent). dh 
Anteil der Ad Impressions in fragwürdigen Umfeldern nach Branchen
© Gemius
Anteil der Ad Impressions in fragwürdigen Umfeldern nach Branchen



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