"3 verdammte Zimmer, Balkon, Altbau"

Immowelt will Immobiliensuchende erlösen - und startet eine Kampagne von Jung von Matt

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Die Suchenden in dem Spot tappen zunächst lange im Dunkeln
© Immowelt/Youtube
Die Suchenden in dem Spot tappen zunächst lange im Dunkeln
Zunächst erinnert der Spot eher an einen Horrorfilm - doch dann wird klar: es geht lediglich um das Thema Immobiliensuche. Mit der neuen Markenkampagne "Überall gesucht. Nur hier gefunden" will Immowelt Wohnungs- oder Haussuchenden die Angst nehmen, nicht das zu finden, was sie wollen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Kampagne liegt auf der Bekanntmachung der App. Deswegen steht die mobile Anwendung bei allen Werbemaßnahmen im Mittelpunkt. Der Grund: Laut Immowelt suchen 80 Prozent der Kunden auf mobilen Endgeräten nach dem neuen Zuhause.


Kreiert wurde der Spot von Jung von Matt. Die Hamburger sind seit Dezember 2019 die Leadagentur von Immowelt - es handelt sich um die erste große Kampagne, die Agentur und Kunde gemeinsam starten. Zu sehen ist der Spot im TV zur besten Sendezeit bei Pro Sieben, RTL, RTL 2 und Vox. Zudem bespielt Immowelt erstmals Streaming-Portale: Der Spot erscheint parallel zur TV-Schaltung auch bei TV Now und Joyn. Auf Youtube ist das Video bereits seit Mai 2020 zu sehen. Zum Paket gehört außerdem ein Web-Special.

"Wir konzentrieren uns verstärkt auf die Bedürfnisse der Suchenden und wollen ihnen einen klaren Mehrwert bei der Immobiliensuche bieten", sagt Immowelt-CEO Cai-Nicolas Ziegler. "Unsere neue Werbekampagne transportiert diesen Mehrwert in Form unseres Wertversprechens zu unseren Nutzern. Besonders interessant für Suchende sind Immobilienangebote, die sie auf keinem anderen Portal finden. Unser Ziel ist es deshalb, dass noch mehr solcher exklusiven Angebote auf immowelt zu finden sind." Mit der Kampagne treibt Immowelt, das seit Kurzem komplett zu Axel Springer gehört, seine Werbespendings in diesem Jahr wieder deutlich nach oben. Bislang hat sich das Nürnberger Unternehmen werblich eher zurückgehalten: Bis Ende Juli hatte Immowelt laut Nielsen rund 4 Millionen Euro brutto in klassische Werbung investiert. Das bedeutet ein Minus von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im kompletten vergangenen Jahr hatte die Firma 19,5 Millionen Euro brutto für Werbung ausgegeben. Schon das war ein Rückgang von fast 40 Prozent. ire
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