15 Millionen Mitglieder in der DACH-Region

Wie LinkedIn von der Corona-Krise profitiert

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LinkedIn profitiert unetr anderem von kostenlosen Weiterbildungsangeboten
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LinkedIn profitiert unetr anderem von kostenlosen Weiterbildungsangeboten
Es gibt sie tatsächlich - die Krisen-Gewinner in Zeiten der Corona-Pandemie. Neben naheliegenden Namen wie Netflix, Amazon und Zoom gehört auch LinkedIn auf diese Liste. Das Karrierenetzwerk hat mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen und Angeboten auf die Corona-Krise reagiert - und damit offenbar den Nerv von Arbeitgebern und Angestellten getroffen. Dafür sprechen jedenfalls die aktuellen Zahlen zur Nutzungsintensität und zum Mitgliederwachstum.
Diese Entwicklung kann sich wahrlich sehen lassen: Im ersten Quartal des laufenden Jahres haben sich allein in der deutschsprachigen DACH-Region mehr als 500.000 Menschen neu bei LinkedIn registriert. Damit hat das Karrierenetzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz die symbolisch wichtige Marke von 15 Millionen Mitgliedern durchbrochen. Zeitgleich ist die Zahl der Nutzerbeiträge in der DACH-Region gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 69 Prozent angestiegen, zwischen Februar und April 2020 nahm das weltweite Engagement der LinkedIn-Nutzer sogar um 811 Prozent zu.


Der wichtigste Grund für die erhöhte Aktivität ist - da gibt es keinen Zweifel - die Corona-Krise. Laut LinkedIn war #COVID19 zwischen Februar und April weltweit der populärste Hashtag bei Nutzerbeiträgen. LinkedIn hätte allerdings längst nicht so stark profitiert, wenn das Netzwerk nicht mit einer Vielzahl von Angeboten auf die Corona-Krise reagiert und damit die Basis für das Wachstum geschaffen hätte.

So bietet LinkedIn seit April weltweit rund 275 Online-Weiterbildungskurse in verschiedenen Sprachen zum Nulltarif an. Ein Service, der bei Unternehmen und insbesondere auch Arbeitnehmern offenbar gut ankommt: Laut LinkedIn haben Mitglieder des Business-Networks allein im April 2020 weltweit über 7,7 Millionen Stunden Lerninhalte via LinkedIn Learning gestreamt.


Auch den Arbeitgebern greift LinkedIn unter die Arme - vor allem, wenn diese systemrelevant sind. "Viele Unternehmen, die in der Krise wichtige Bereiche für die gesamte Gesellschaft aufrechterhalten, haben einen großen Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Personalbereich ist dort stark gefordert – deswegen unterstützen wir seit Anfang April Unternehmen aus systemrelevanten Bereichen bei der Mitarbeitergewinnung, indem wir ihnen freie Stellenanzeigen, sowie Beratung durch unsere Experten anbieten", sagt Barbara Wittmann, Country Manager DACH bei LinkedIn.

Zudem hat LinkedIn gemeinsam mit dem Webseitenanbieter GoDaddy ein Projekt gestartet, um kleine Händler und Gastronomen, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurden, schnell und unkompliziert beim Aufbau der eigenen Internetpräsenz zu unterstützen. Wer sich auf UnserViertel.online registriert, kann Profile mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und einer Kurzbeschreibung seines Geschäfts anlegen. Verbraucher können dort künftig lokale Dienstleister, Geschäfte und Angebote finden. mas
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