ZAW fordert Öffnung des Wettmonopols

Nach einem Anfang der Woche veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) appelliert der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in Berlin an die Bundesländer, ihr Wettmonopol kontrolliert zu öffnen. EU-Mitgliedstaaten müssen künftig in anderen EU-Ländern geltende Wettlizenzen in ihrem Territorium anerkennen. So hat das Luxemburger Gericht in einem Urteil entschieden, dass ein britisches Wettbüro in Italien seine Dienstleistungen anbieten darf. Diesem Beispiel soll auf Verlangen des ZAW auch Deutschland folgen. 15 der 16 Bundesländer hatten im vergangenen Dezember einen Staatsvertrag abgesprochen, nach dem Lotterie, Sportwetten sowie Spielbanken in Deutschland für weitere vier Jahre vom Monopolverbund der Länder beherrscht würden. mas



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