ZAW: Werbemarkt dreht 2004 auch netto ins Plus

Kurz vor Jahresende traut sich der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mit einer quantitativen Marktprognose für 2004 in die Öffentlichkeit: Nach drei Jahren Stagnation und Rezession rechnet der ZAW bei den Investitionen in Werbemittelproduktion, Werbeschaltung (Medien) sowie in Honorare und Gehälter in diesem Jahr mit einem Plus von 1 Prozent auf 29,19 Milliarden Euro. Die Netto-Werbeeinnahmen der Medien steigen laut der ZAW-Prognose um 0,8 Prozent auf 19,44 Milliarden Euro. "Der Turnaround im Werbemarkt gestaltet sich durch die anhaltend vorsichtige Konsumplanung der privaten Haushalte eher noch zäh", sagt ZAW-Präsident Hans-Henning Wiegmann.

Wieder wachsendes Zukunftsvertrauen spiegelt sich gleichzeitig in der Herbstumfrage des ZAW bei seinen 43 Mitgliedsverbänden wider. Danach hat sich die Grund-stimmung innerhalb der Werbebranche weiter aufgehellt. Stuften die Lage ihrer Wirtschaftsbereiche im Herbst vergangenen Jahres noch 29 Prozent deutlich pessimistisch ein, sind jetzt nur 4 Prozent dieser Auffassung. Das Lager der Unsicheren vergrößert sich dementsprechend auf 81 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent). Gestiegen ist ebenso die Anzahl der Optimisten von 7 auf 15 Prozent. rp

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