H&M bemüht sich mit Öko-Linie um sauberes Image

Die "Garden Collection" liegt ab 25. März in den Läden
Die "Garden Collection" liegt ab 25. März in den Läden
Der schwedische Moderiese H&M baut seine Organic-Cotton-Kollektion aus und launcht die Öko-Linie "Garden Collection". Ab 25. März werden in fast allen Filialen Kleidungsstücke aus ökologischen Materialien wie Bio-Baumwolle, recycelten PET-Flaschen und wiederverwertbaren Stoffresten angeboten.

Mit dieser Linie wolle man den Kunden signalisieren, dass Ökologie für H&M ein wichtiges Thema ist, so ein Unternehmenssprecher gegenüber "Textilwirtschaft", einem Schwester-Titel von HORIZONT. Der Verbrauch von Bio-Baumwolle in den Kollektionen verdopple sich jährlich.

Der Launch kommt für die Schweden gerade zur rechten Zeit, um das Sauber-Image aufzupeppen. Anfang Dezember berichtete die "New York Times" über zerschnittene Kleidung im Müll des News Yorker H&M-Flagshipstores am Herald Square. Die Modekette hatte nicht verkaufte Ware zerstört und entsorgt. Ein Sturm der Entrüstung in Blogs, bei Twitter und Facebook folgte, auf der Facebook-Fansite wurde sogar mit Boykott gedroht. Angesichts der eisigen Kälte, die in dieser Jahreszeit gerade Obdachlosen zu schaffen macht, empörten sich viele Kunden über das unsoziale Verhalten. jm

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