Borders geht in die Insolvenz

Borders-Kunden an einem Online-Terminal
Borders-Kunden an einem Online-Terminal
Der amerikanische Buchhändler Borders geht in die Insolvenz. Schon ab Freitag findet der Ausverkauf statt, bis Ende September soll die Buchhandelskette vom Markt sein. Die Hoffnung auf einen rettenden Käufer hatte sich nicht erfüllt, Verhandlungen mit der Beteiligungsgesellschaft Najafi, die die Kette fortführen wollte, scheiterten.

Gründe für die Pleite der zweitgrößten Buchhandelskette Amerikas sind vor allem die Zunahme der elektronischen Bücher, Online-Händler und iPads, die eine harte Konkurrenz zum klassischen Buchladen darstellen. Trotz Kündigungen und Laden-Schließungen konnte der Konzern nicht gerettet werden.

Die beiden Brüdern Tom und Louis Borders hatten das Unternehmen 1972 gegründet und beschäftigten in Hochzeiten fast 20.000 Mitarbeiter. hor

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