Werben, bis der Arzt kommt

Warum die Schmerzgel-Marken Voltaren, Kytta, ThermaCare und Doc im Werbeblock scheitern

Donnerstag, 19. September 2019
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Die Nachfrage für Salben, Sprays und Umschläge, die Linderung versprechen, sollte also entsprechend groß sein. Aber gelingt es den Pharmaherstellern auch, die Verbraucher abzuholen und im Werbeblock den richtigen Ton zu treffen? Der Verbrauchercheck, den System1 Research exklusiv für HORIZONT Online erstellt, nährt erhebliche Zweifel. Kathrin Posnanski, Country Director bei dem Marktforscher, erklärt in ihrer Kolumne, woran es hapert.

Es gibt Produkte, bei deren bloßer Nennung sofort unzählige Ideen für einen Werbespot im Kopf herumschwirren und die Kreativität kaum zu zügeln ist. Schmerzgels und Wärmeumschläge gehören wohl eher nicht in diese Kategorie. Und es bedarf eines tieferen Griffs in die Trickkiste, um dafür einen wirklich guten Spot zu entwickeln und umzusetzen, der dem Konsumenten letztlich auch noch emotional anspricht und im Gedächtnis bleibt.

System1 Research hat Werbespots für Schmerzgels und Wärmeumschläge auf ihre emotionale Stärke hin untersucht. Getestet wurden die Werbefilme von Voltaren ("Was, es gibt Huhn?"), ThermaCare ("Jenke von Wilmsdorff testet ThermaCare"), Kytta ("Schnell und stark gegen Schmerzen") und Doc ("Entdecken Sie die Tiefenwirkung").

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats