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+Triple Bottom Line

Erste Schritte, die jedes Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit gehen sollte

Immer mehr Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran und wollen im Bereich Nachhaltigkeit Gutes tun. Vielen fehlt jedoch der nötige Background, um das Thema umzusetzen. Dabei muss es nicht direkt ein umfangreicher Nachhaltigkeitsbericht sein – allein die Kommunikation der bereits gelebten Maßnahmen kann ein großer Schritt in die richtige Richtung sein, wie Marco Peters, CEO und Founder von Nextwork, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT erklärt.
von Marco Peters, Nextwork Donnerstag, 21. Juli 2022

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, denken viele zunächst an bestimmte Aktionen, wie etwa das Pflanzen von Bäumen. Um jedoch den Wald vor lauter Bäumen nicht zu übersehen, braucht es eine Basis, um nachhaltiges Handeln umzusetzen.

  1. Dietmar Birkner
    Erstellt 21. Juli 2022 14:04 | Permanent-Link

    Lieber Marco Peters, zu den drei Blöcken: 1. Mensch: Nirgends finde ich in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Unternehmen die Einbeziehung des privaten Verhaltens von Gesellschafters, Management und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das gehört dazu. Ich agiere nachhaltig, sobald ich meinen Arbeitstag beginne, aber außerhalb der Arbeit lebe ich das Gegenteil. Ich geh davon aus, dass diese Kombination nicht gerade selten ist. Nachhaltigkeit ist halt gut fürs Geschäft. Ich würde als Kunde beide Ebenen - Beruf und Privat - nachfragen, wenn man mir gegenüber Nachhaltigkeit stark herausstellt. 2. Ökologie: Es wird nach meiner Beobachtung zu schnell kompensiert und trotzdem innerdeutsch geflogen. 3. Ökonomie: Es fehlt mir mehr Konkretes. Nachhaltiges Wirtschaften heißt für mich auch, dass ich nicht zwingend mit jedem Unternehmen bzw. jedem Kunden zusammenarbeite. Es heißt für mich, nicht um jeden Preis jeden Euro aus meinem Geschäftsmodell herauszupressen. Mit nachhaltigen Grüßen

  2. Dietmar Birkner
    Erstellt 21. Juli 2022 14:04 | Permanent-Link

    Lieber Marco Peters,

    zu den drei Blöcken:

    1. Mensch: Nirgends finde ich in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Unternehmen die Einbeziehung des privaten Verhaltens von Gesellschafters, Management und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das gehört dazu.
    Ich agiere nachhaltig, sobald ich meinen Arbeitstag beginne, aber außerhalb der Arbeit lebe ich das Gegenteil. Ich geh davon aus, dass diese Kombination nicht gerade selten ist. Nachhaltigkeit ist halt gut fürs Geschäft. Ich würde als Kunde beide Ebenen - Beruf und Privat - nachfragen, wenn man mir gegenüber Nachhaltigkeit stark herausstellt.

    2. Ökologie: Es wird nach meiner Beobachtung zu schnell kompensiert und trotzdem innerdeutsch geflogen.

    3. Ökonomie: Es fehlt mir mehr Konkretes. Nachhaltiges Wirtschaften heißt für mich auch, dass ich nicht zwingend mit jedem Unternehmen bzw. jedem Kunden zusammenarbeite. Es heißt für mich, nicht um jeden Preis jeden Euro aus meinem Geschäftsmodell herauszupressen.

    Mit nachhaltigen Grüßen


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