The Purpose of the Purpose

Ist ein höherer Sinn für Marken sinnvoll?

Mittwoch, 15. Januar 2020
Purpose-driven Marketing ist einer der Top-Trends unserer Zeit. Immer mehr Unternehmen verfolgen ein höheres Ziel - oder geben es zumindest vor. Was dazu führt, dass auch immer wieder heftige Debatten darüber geführt werden, ob das Ganze nun ernst gemeint oder unter Greenwashing zu verbuchen ist. Christina Blache, Executive Strategy Director bei Superunion Germany, hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. In ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt sie, welche Ansätze es im Purpose Marketing gibt - und welche Fallstricke.
Alle reden von Purpose. Immer mehr Marketingabteilungen sehen eine Notwendigkeit für ein Purpose-getriebenes Branding, Führungskräfte und Vorstände springen auf den Purpose-Zug auf, da sie darin Wachstumspotenzial erkennen. Es ist ein Schlüsselthema für Agenturen, Beratungsunternehmen, Branding- und Transformationsexperten, die alle ein Stück vom Purpose-Kuchen abhaben wollen. Und auch auf Social Media wird das Thema viel von Verbrauchern diskutiert, die zum einen ein wachsendes Interesse zeigen, zum anderen aber auch schnell und scharf in ihrer Kritik sind, wenn es um leere Slogans geht.

Es gibt wohl kaum einen Begriff, der in letzter Zeit mehr diskutiert und dementiert, erwogen und verworfen, missverstanden und missbraucht wurde als Purpose. Während einige Firmen ihn als einen der Haupttreiber und wegweisendes Leitbild sehen, um ihr Unternehmen zu verändern, ist der Purpose für andere eine reine Marketingfarce, Greenwashing und die Auslebung eines romantischen Egotrips.

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