Social Media

Was Facebooks Abstieg für die Werbebranche bedeutet

Montag, 29. July 2019
Bisher kennen dieses Problem ja vor allem alte Medien wie Print und lineares Fernsehen: die jungen Zielgruppen wenden sich ab. Genau das passiert jetzt aber auch Facebook. Was bedeutet das für die Werbebranche, für die Facebook seit Jahren eine so zentrale Rolle spielt?

Vor ein paar Wochen: Modemarketing-Kongress in Köln. Alles ist so entspannt und inspirierend wie immer, aber irgendetwas ist anders in diesem Jahr, ganz anders. Nur was? Irgendwann weiß man es: Auf der Bühne spricht kein Mensch mehr über Facebook, nachdem in den Jahren zuvor JEDER über Facebook gesprochen hat, und zwar fast immer mit dem dringenden Appell, das Marketing noch viel radikaler und konsequenter auf diese Plattform auszurichten.

Facebook
© Pixabay.com
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Wie out ist Facebook wirklich – und wie heiß Instagram und TikTok?

Bis eben gerade noch galt Facebook als das Maß aller Dinge in Sachen Social Media - doch mittlerweile reden die Marketiers viel lieber über Instagram. Zeit, Werbebudgets zu verschieben? Sahra Al-Dujaili, bei Otto verantwortlich für Social Media, ist genau dieser Meinung. Ihr wichtigstes Argument: „Auf Facebook wird viel weniger mit Brand-Inhalten interagiert als auf Instagram.“

Plötzlich ist Facebook dermaßen out und Instagram unglaublich in, „the place to be for a brand like yours“. Wird an diesem Tag dann doch mal über Facebook gesprochen, dann in diesem abfälligen Ton, in dem Marketers seit Jahren über Print sprechen.

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