Post-Merkel-Ära

Die CDU muss sich wieder auf ihre Marke besinnen

Montag, 15. März 2021
Jahrelang konnte die CDU auf die SPD herablächeln, während der kleinere der beiden Großkoalitionäre auf die Größe einer politischen Johannisbeere schrumpfte. Nun haben die Christdemokraten bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ebenfalls heftige Schüsse vor den Bug erhalten. Wenn die CDU vermeiden will, dass es ihr geht wie der SPD, braucht sie nicht nur besseres Führungspersonal. Die Partei muss auch an ihrer Marke arbeiten.

Dass die Zeit nach Angela Merkel für die CDU nicht einfach werden würde, konnte man sich denken. Die Dauer-Kanzlerin ist der Fixstern der Partei, um den sich alles dreht. Die Corona-Pandemie hat allerdings noch einmal klar vor Augen geführt, wie sehr die Christdemokraten unter dem Abgang der langjährigen Regierungschefin, der für diesen Herbst geplant ist, leiden werden. Merkel selbst scheint die Dauerkrise zermürbt zu haben, sie hält die Ihren lange nicht mehr so gut zusammen wie zu der Zeit, bevor das Virus nach Deutschland kam.


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