+"One-Love"-Eklat als Steilvorlage für Purpose-Marketing

Warum die WM-Sponsoren der FIFA jetzt die Rote Karte zeigen müssen

Dienstag, 22. November 2022
Eine Marke ohne Purpose? Glaubt man Beratern und Strategen, kann die eigentlich gleich einpacken. Kein Wunder also, dass seit Jahren gefühlt keine Woche vergeht, in der sich nicht ein großes Unternehmen wie jüngst Unilever zu einem Purpose bekannt oder sogar eine große Haltungskampagne gestartet hätte. Ob diese Haltung belastbar ist oder bei dem kleinsten Gegenwind in sich zusammenfällt, zeigt sich leider immer erst, wenn es unangenehm wird. So wie zurzeit in Katar. Dank der FIFA haben die Sponsoren der Fußball-WM jetzt die einmalige Chance, mal ausnahmsweise nicht nur über Haltung zu reden, sondern sie vorzuleben. Diese Steilvorlage müssen sie jetzt aber auch verwandeln.
Stellt euch mal vor, es ist Fußball-WM, und keiner redet über Fußball! Genau das passiert gerade in Katar: Nicht das, was auf dem Rasen stattfindet, erhitzt bislang die Gemüter. Sondern leider das, was neben dem Platz stattfinde

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