Not All Reach is Equal

Was Marketer von der Screenforce-Studie wirklich lernen können – und was nicht

Montag, 27. Juli 2020
Wenn TV-Sender eine Reichweitenstudie finanzieren, in der TV-Sender am besten abschneiden, dann überrascht das niemand. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass die von der australischen Medienwissenschaftlerin Karen Nelson-Field aufgelegte Studie kein spannender Lesestoff für Marketer wäre. Denn zwischen den Zeilen finden sich jede Menge Erkenntnisse über den Wert unterschiedlicher Mediengattungen und gute Argumente, warum die Vermarkter manche Forderungen an die Werbungtreibenden überdenken sollten.
Als die TV-Vermarkter-Interessengemeinschaft Screenforce Anfang des Monats ihre Kommunikationsoffensive zu den Ergebnissen der DACH-Ausgabe der Studie "Not all reach is equal" startete, war man sich sehr bewusst, dass man gegen eine große Skepsis kämpfen würde. Denn eine von TV-Sendern finanzierte Studie, bei der herauskommt, das Videowerbung auf Facebook im Durchschnitt keine Wirkung hat – das ist dann doch zu schön, um wahr zu sein.

Aber Manipulation lässt sich Studienleiterin Karen Nelson-Field beim besten Willen nicht vorwerfen. Wer sich ein wenig in die Systematik der Studie vertieft, wird sehen, dass selbst die Spots von der Länge so ausgelegt wurden, dass keiner der Kanäle bevorzugt oder benachteiligt wird.

Jetzt kostenfrei registrieren
und 3 H+ Artikel jeden Monat gratis lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats