Lovebrands

Warum Marken emotional auftreten müssen

Mittwoch, 15. Juli 2020
Emotionen gelten als Treibstoff für Marken. Lovemarks und Lovebrands sind in aller Munde. Doch auf welche Gefühle kommt es wirklich an, und wie löst man sie aus? Frank Müller, Geschäftsführer bei der Kreativagentur Liebchen+Liebchen, beschäftigt sich intensiv mit der emotionalen Überzeugungskraft von Marken. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online verrät er, worauf Marken-Verantwortliche achten sollten.
Marken und Emotionen sind schon immer eng miteinander verbunden. Wir sollen "Freude" am Fahren erleben. Wir sollen Lebensmittel, Schuhe und Fastfood "lieben" – der zumindest die Liebe derjenigen erwidern, die sie herstellen oder verkaufen. Begriffe wie "Lovemarks" und "Lovebrands" erfreuen sich seit Jahren ungebrochener Beliebtheit. Dahinter verbirgt sich der Wunsch von nach einer tiefen, affektiven Verbindung zur Marke.

Doch warum gehören Marken und Emotionen eigentlich zusammen? Gefühle sind der wichtigste Bewertungsmechanismus, den die Natur bei der Entwicklung der Gehirne von Lebewesen eingerichtet hat. An emotionale Momente wie den ersten Kuss oder einen Spaziergang im Mondschein erinnern wir uns dauerhaft. Studien belegen, dass das menschliche Gehirn jede Information, die es aufnimmt und verarbeitet, mit einem Gefühl verknüpft. Wir fühlen immer. Für unsere Beziehung zu Marken gilt das genauso. Es ist empirisch nachgewiesen, dass wir von acht Basisemotionen sechs Emotionen überdurchschnittlich Marken zuordnen. Also eine ganze Menge.

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