Konsequenzen aus "Petit Colon"

Typisch Wolfsburg?

Donnerstag, 11. Juni 2020
So, jetzt ist es also raus. Die Konzernrevision von Volkswagen kommt zu dem Ergebnis, dass es kein rassistisches Motiv bei der Erstellung und Freigabe des Werbeclips "Petit Colon" gegeben hat. Vielmehr hätten mangelnde Sensibilität und Unzulänglichkeiten der Prozesse dazu geführt, dass der Spot veröffentlicht werden konnte.
Damit so etwas künftig nicht mehr passieren kann, will Volkswagen bei sich und seiner Werbeagentur Voltage/DDB dafür sorgen, Freigabeprozesse zu verbessern und ein Diversity Board einrichten. Außerdem sollen die Mitarbeiter zum Thema Ethik und Kultur geschult, Teams heterogener zusammengestellt und die Social-Media-Aktivitäten besser gesteuert werden. Das klingt alles nicht falsch und kann bestimmt nicht schaden. Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack.

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