Klinsi, der Heiratsschwindler

Wie ein kalifornischer Sunnyboy eine alte Dame erst likte und dann linkte

Donnerstag, 13. Februar 2020
Der genauso überraschende wie eigenwillige Abgang von Jürgen Klinsmann nach nur zwölf Wochen als Trainer von Fußball-Bundesligist Hertha BSC bestimmt in dieser Woche die Schlagzeilen in den Sportmedien. Auch Frank Behrendt, Senior Advisor bei Serviceplan Public Relations & Content, hat die beispiellose Zeit von Klinsi beim selbsternannten "Big City Club" mit großem Amusement verfolgt und blickt in seiner Glosse bei HORIZONT Online zurück auf einen PR-GAU der Extraklasse.
Es war Sommer, 2019. Der nette, zwar oft als etwas windig beschriebene Vetter aus Dingsda, der nicht Horst sondern Lars heißt, beschenkte eine nette alte Dame in der Hauptstadt. Nicht mit Mon Chéri, sondern mit Geld. Flockige rund 125 Millionen Euro vermachte der nette, jugendlich wirkende Mann der Hertha BSC GmbH & Co, KGaA im ersten Schritt, weitere rund 100 Milliönchen folgten in der 2. Halbzeit. Dafür wollte der Mann, der im beschaulichen Rahden schon mit 15 Jahren Software schrieb und Computer zusammenbaute im Gegenzug nicht etwa Liebe, er gab sich mit 49,9 Prozent der Anteile zufrieden. "Tennor" heißt seine Beteiligungsgesellschaft, es klingt nach Musik, ist aber Business.

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