HORIZONT+-Serie Transformation

Diese 6 Tools helfen bei der Transformation

Mittwoch, 10. April 2019
Ohne Tools funktioniert keine Transformation. Doch welche sind die richtigen? Unter welchen Voraussetzungen wirken sie? Und was sind die Vor- und Nachteile? Wenn es jemanden gibt, der sich damit auskennt, dann David Polte. Der Geschäftsführer von Vorsprungatwork betreut zahlreiche Transformationsprojekte, unter anderem bei einem deutschen Autobauer. In seinem Gastbeitrag teilt er sein Wissen mit den Lesern von HORIZONT Online.
Fast jedes Unternehmen verspürt den Druck, sich zu transformieren. Was das ist und worauf es dabei ankommt, fällt in den modischen Debatten jedoch schnell unter den Tisch. Unserer Überzeugung nach ist Transformation eine tiefgreifende Arbeit am System, das ein Unternehmen ausmacht. Dies umfasst das Geschäftsmodell, das Mindset der Mannschaft wie auch das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle drei Aspekte sind bei einer Transformation in den Blick zu nehmen. Dabei entfalten Tools wie Design Thinking, Agilität, Effectuation und viele mehr ihre volle Wirkung nur dann, wenn alles darauf ausgerichtet ist, dass für den Kunden Wert entsteht. Die Kolleginnen und Kollegen müssen unternehmerisch handeln und entscheiden können. Erst wenn das gegeben ist, kann das transformierte Unternehmen auf jede Veränderung des Marktes, der Technologie, der Politik, der Gesellschaft sowie auf Konkurrenz durch Innovationen der Mitbewerber schnell und effektiv reagieren.
„Wer transformiert, muss den Unterschied zwischen kompliziert und komplex verstehen.“
David Polte, Vorsprungatwork
Der Rahmen, den es für eine solche Transformation braucht, umspannt drei Dimensionen.
1: das Menschenbild. Ohne eine Führung, die Eigenverantwortung zulässt, ist nachhaltige Transformation hin zu einem anpassungsfähigen Unternehmen undenkbar.
2: Verständnis für Systeme. Veränderung bewirken kann nur, wer versteht, warum sich Menschen immer relativ zu dem sie umgebenden System verhalten.
3: Komplexität. Wer transformiert, muss den Unterschied zwischen "kompliziert" und "komplex" verstehen. Denn komplizierten Sachverhalten können wir mit Wissen beikommen – komplexen Herausforderungen nicht. Und Veränderung hat immer Überraschendes, Neues, Unbekanntes im Gepäck. Wer mit Wissen den Gang eines Fußballspiels vorhersagen möchte, macht sich lächerlich. Ein Unternehmer, der glaubt, er könne sich mit Wissensmanagement (kompliziert) auf die Ideen seiner Mitbewerber (komplex) vorbereiten, lebt in Frust und Panik.
Steht der Rahmen, können Tools ihre Wirkung entfalten. Die sechs gebräuchlichsten stellen wir ausführlicher vor.

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