Baidu Baike

So funktioniert Marketing in Chinas größter Online-Enzyklopädie

Donnerstag, 25. März 2021
Gut zwanzig Jahre ist es her, da ging Baidu mit seiner Suchmaschine online. Inzwischen hat sich Baidu zu einem der innovativsten chinesischen Internetkonzerne gemausert und im Laufe der Jahre zahlreiche weitere, populäre Produkte entwickelt. Eines, das von westlichen Marken leicht übersehen werden kann, ist die Online-Enzyklopädie Baike. Dabei bietet gerade diese Plattform echte Chancen für hiesige Unternehmen. Stephan Mayer, Gründer der auf den chinesischen Markt spezialisierten Agentur Sinophilia Consulting Limited, erklärt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online, wie Marketing auf Baidu Baike funktioniert.
Wer in China Nutzer mit detaillierten Informationen zu seiner Marke oder seinem Unternehmen aufmerksam machen möchte, kommt um Baidu Baike nicht herum. Die Beta-Version der Online-Enzyklopädie ging im April 2006 online. Zwei Jahre später startete die offizielle Version. Mit 21 Millionen Einträgen übertrifft Baidu Baike bei Weitem die englischsprachige Wikipedia, welche "nur" auf sieben Millionen Artikel kommt.

Mit sieben Millionen Editoren ist die Zahl derjenigen, die dazu berechtigt sind, Beiträge zu schreiben oder zu ändern im Vergleich zu den über 40 Millionen bei Wikipedia berechtigten Usern gering – was sicher daher zustande kommt, dass Baike der strikten Kontrolle der chinesischen Regierung unterworfen ist.

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