+Audio und Video

Wie smartes Content Repurposing funktioniert

Sonntag, 23. Januar 2022
Content Marketing hat 2021 noch einmal stark an Bedeutung zugenommen. Doch Inhalte zu produzieren ist verhältnismäßig aufwändig, vor allem wenn es um Audio- und Bewegtbild-Content geht, der bei Marken immer beliebter wird. Um Input und Output effizient zu halten, sollten Marketing-Verantwortliche smarte Content-Repurposing-Strategien entwickeln. Wie diese aussehen und welche Tricks und Tools die Umsetzung erleichtern, erklärt Kathleen Jaedtke, Head of Marketing DACH bei HubSpot, in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online.
Wer kennt es nicht: Ein Webinar oder Podcast zu einem spannenden Thema mit interessanten Gesprächsteilnehmenden produziert, dadurch Leads für den Vertrieb generiert oder neue Hörerschaft gewonnen – und das war’s dann mit den spannenden Inhalten. Ab in die Tonne. Dieser „Einweg-Content“ hat nichts mit effizientem Content-Marketing zu tun. Und gerade bei produktionsintensiven Audio- und Video-Inhalten, die in deutschen Marketing-Abteilungen gerade boomen, tut das richtig weh. Muss es aber nicht, denn einer der Marketing-Trends 2022 heißt "Content Repurposing".

Content Repurposing bezeichnet das Wiederverwenden von bereits bestehenden Inhalten im Marketing, wobei der Content in neuen Formaten aufbereitet und auf verschiedenen Kanälen präsentiert wird, um die Lebensdauer des Materials zu verlängern und Reichweiten zu steigern. Laut dem "Marketing Industry Trends Report 2022" des HubSpot Blogs planen 43 Prozent der deutschen Marketing-Verantwortlichen, mehr Budget für Content Repurposing bereitzustellen.Dies hat mehrere Vorteile für Marketing-Teams, wobei der größte natürlich die Wirtschaftlichkeit ist. Denn die Produktion von Content kostet Geld. Je kürzer die Halbwertszeit und je spezifischer das Thema des Contents, desto höher muss die Conversion Rate oder der Branding-Effekt sein. Content Repurposing ermöglicht es, dank verschiedener Formate mehr Menschen anzusprechen, denn nicht alle favorisieren dieselben Content-Formate oder haben dieselben Touchpoints mit einer Marke.

Daneben müssen Unternehmen durch die Wiederverwendung bestehender Inhalte möglicherweise nicht so viel originären Content produzieren. Statt vielleicht ehemals zwölf Webinare zu produzieren, die nur einmal vermarktet wurden, reichen auch sechs, wenn die Inhalte smart wiederverwendet werden.

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