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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
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Frankfurt am Main hat viel zu bieten - nicht nur die schicke Skyline
Guten Morgen aus Frankfurt. Was heißt eigentlich Sommermärchen auf Russisch? Wahnsinn, was der WM-Gastgeber da gestern gegen Spanien abgeliefert hat! Starten Sie ebenfalls erfolgreich und vor allem gut informiert in die neue Woche mit unseren Top-News am Morgen.
In Cannes konnte die Google-CMO Lorraine Twohill einen Lion als "Creative Marketer of the Year" entgegennehmen. Im HORIZONT-Interview sagt sie, warum der IT-Riese das klassische Marketing entdeckt hat. Denn lange galt bei Google die Maxime: "Wenn wir auf klassisches Marketing zurückgreifen müssen, haben wir als Google versagt." Die Werbebranche setzt offenbar nicht mehr so stark auf die "Sportschau" wie in der Vergangenheit. Laut "Welt" zeigen Zahlen des Beratungsunternehmens Ebiquity, dass die Werbeeinnahmen der ARD-Sportsendung auf einen Tiefpunkt abgestürzt sind. 43,65 Millionen Euro haben Unternehmen in der abgelaufenen Spielzeit für klassische TV-Werbung in der "Sportschau" ausgegeben - 5 Millionen weniger als 2017. Die AfD hält bekanntlich nicht viel von der deutschen Medienlandschaft. Auf dem Bundesparteitag in Augsburg haben die Rechtspopulisten nun entschieden, dass Journalisten von Parteitagen bei bestimmten Themen, vor allem Personaldebatten, ausgeschlossen werden können. Stimmt die Mehrheit der Delegierten zu, müssen die Journalisten den Saal verlassen. Der Staat darf in Deutschland keinen Rundfunk veranstalten. Die Landesmedienanstalten prüfen deshalb nun, ob der Podcast "Die Kanzlerin direkt" und das Video-Angebot "Live aus dem Kanzleramt" als Rundfunk eingestuft werden müssenDie Medienaufsicht prüfe zudem weitere Angebote staatlicher Öffentlichkeitsarbeit wie auch Parlaments- und Parteienfernsehen.


Im Fernsehen dominieren angesichts der Fußball-Weltmeisterschaft derzeit Wiederholungen und auch die großen Streamingdienste haben die Zahl ihrer Neustarts im Sommer deutlich heruntergefahren. Allerdings gibt es auch in den kommenden Wochen interessante neue Formate zu entdecken - unter anderem die neue HBO-Miniserie "Sharp Objects" mit Amy Adams. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) haben sich am Montagmorgen auf bessere Gehälter für die knapp 13.000 deutschen Zeitungsjournalisten geeinigt. Die Gehälter steigen rückwirkend zum Mai 2018 um 1,9 Prozent sowie zum Mai 2019 um weitere 2,4 Prozent. Weiter gibt es eine Einmalzahlung von 500 Euro sowie zum 1. März 2020 weitere 600 Euro. Im vergangenen Jahr musste Sky bereits auf einige Fußball-Bundesliga-Spiele verzichten, ab der kommenden Saison zeigt der Sender zudem weniger Champions-League-Einzelspiele und die Europa League wandert zum Streamingdienst DAZN. Martin Michel, Geschäftsführer Sky Media, sieht dennoch kein Problem darin, alte und neue Abonnenten zu überzeugen, wie er im Video-Interview erklärt. Seit gestern ist in Uganda die sogenannte "Facebook-Steuer" in Kraft. Wer in dem afrikanischen Staat künftig soziale Medien wie Facebook, Whatsapp, Twitter, Instagram oder Skype über mobile Geräte nutzen will, muss pro Tag 200 Schillinge zahlen (knapp 0,05 Euro). Der Staat erhofft sich durch das umstrittene Gesetz mehr Einnahmen von umgerechnet 310 Millionen Euro.
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