HORIZONT Vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt. Beginnen wir doch heute mal mit etwas, das das Internet viel zu selten zu sehen bekommt: ein lustiges Katzen-Video. Schließlich ist heute Internationaler Katzentag. Miau! Hier kommen die wichtigsten Branchennews am Mittwochmorgen.
Erstmals in der Geschichte der App muss Snapchat einen Nutzerschwund hinnehmen: Im zweiten Quartal sank die Zahl der täglich aktiven User im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozent auf 188 Millionen, wie das Mutterunternehmen Snap am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz schoss im Jahresvergleich allerdings um über 44 Prozent auf 262 Millionen Dollar in die Höhe und übertraf die Prognosen der Analysten damit klar. Elon Musk ist ja immer für eine Überraschung gut: Jetzt hat der Tesla-Chef auf Twitter angekündigt, den Elektroauto-Pionier zu einem Preis von 420 Dollar pro Aktie von der Börse nehmen zu wollen. Weil kurz davor zudem bekannt geworden war, dass Saudi-Arabien Anteile im Milliardenhöhe an Tesla hält, sorgte Musk für ein echtes Chaos an der Wall Street. Zeitweise wurde der Handel mit Tesla-Aktien gar ausgesetzt. Jeremy Pincus, zuletzt Vice President Research & Strategy bei Isobar USA, ist in der vergangenen Woche in Boston festgenommen worden. Wie AdAge berichtet, soll Pincus in einem Zug Fotos von weiblichen Passagieren gemacht und sich ihnen gegenüber unsittlich verhalten haben. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuß. Sein Arbeitgeber teilte zwar mit, dass Pincus nicht länger bei der Dentsu-Aegis-Tochter beschäftigt ist, wollte sich zu den Vorfällen aber nicht konkret äußern. In Litauen sorgt eine Werbekampagne der Stadt Vilnius für Wirbel. Mit dem Slogan "Niemand weiß, wo es ist, aber wenn man es findet, ist es großartig" will sich die Hauptstadt des Baltenstaats im Ausland als "G-Punkt Europas" vermarkten. Daran setzt es in dem katholisch geprägten EU- und Nato-Land Kritik - nicht zuletzt wegen des anstehenden Papst-Besuchs im Herbst. Audi bleibt unter den großen Automarken das Maß aller Dinge auf Facebook. Im Vergleich zum Juni steigerte die Ingolstädter Premiummarke ihre Interaktionen noch einmal um 10 Prozent auf 147.743 Reaktionen, Shares und Kommentare. Das ist das Ergebnis einer monatlichen Auswertung, die die Monitoring-Spezialisten von Storyclash durchführen. Auf den Plätzen zwei und drei landen Mercedes-Benz und Mazda. IGTV, kurz für Instagram TV, heißt das Angebot, das die Generation Mobile von Youtube zum Foto- und Videodienst von Facebook lotsen soll. Dass IGTV auch für Marken eine interessante Plattform ist, versteht sich angesichts der Reichweite von Instagram und der attraktiven Zielgruppe von selbst. Worauf Unternehmen bei IGTV achten sollten, erklärt Heiko Hebig, Instagrams Partnership Manager für Nordeuropa, in seinem Gastbeitrag auf HORIZONT Online. Ab der kommenden Saison steckt Ruanda für drei Jahre rund 34 Millionen Euro in den Premier-League-Topklub FC Arsenal. Viel Geld für ein Land, in dem knapp zwei Drittel der Menschen unter der Armutsgrenze leben. Doch zeugt der Werbevertrag nicht gerade deswegen von einer genialen Marketingstrategie? Der Deal spaltet die Meinungen.


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